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Dressur-Diskussionen

„Es wäre nicht im Sinne des ‚Welfare of the horse‘, den Grand Prix dauerhaft zu ver­kürzen“, ist die Meinung von Isabell Werth, der erfolgreichsten Dressurreiterin der Welt. Foto: S. Lafrentz

Beim Aktiventreffen der Dressurkaderreiter gaben die Reiter ihrem Unmut über Entwicklungen der letzten Monate Ausdruck. In der Kritik stehen das sogenannte Hi/Lo-Dropping und der verkürzte Grand Prix.
Bei ihrem traditionellen Aktiventreffen in Warendorf haben sich die Mitglieder der Bundeskader Dressur unter anderem mit den aktuellen Entwicklungen in ihrer Disziplin auseinandergesetzt. Gemeinsam sprachen sie sich gegen die Einführung des sogenannten Hi/Lo-Drops und die Verkürzung des Grand Prix aus. Anlässlich der Generalversammlung des Weltreiterverbandes FEI im November vergangenen Jahres hatte die Arbeitsgruppe internationaler Dressurrichter (Dressage Judges Working Group, DJWG) einen Maßnahmenkatalog zur Weiterentwicklung der internationalen Dressurprüfungen vorgestellt. Eine der zentralen Maßnahmen darin ist der sogenannte Hi/Lo-Drop. Dies bedeutet, dass die jeweils höchste und die niedrigste Wertnote (high/low) der einzelnen Richter gestrichen und aus den verbleibenden Noten das Gesamtergebnis errechnet wird. Bereits bei der FEI-Generalversammlung 2017 sollte über diese Einführung abgestimmt werden, dazu kam es jedoch aufgrund zahlreicher Proteste im Vorfeld nicht. Nun liegt der Hi-/Lo-Vorschlag erneut auf dem Tisch.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 03/2019 von Reiter & Pferde in Westfalen.