Magazin

Lea und Nele Voskort: Zwei Schwestern an den Leinen

Die Familie Voskort mit Mutter Silvia, Vater Swen und den beiden Töchtern Lea und Nele (Foto: Dr. J. Wiedemann)

Lea und Nele holen Filou aus dem Stall. Der pfiffige braune Wallach ist eines von acht Ponys, die der Familie Voskort aus Emsdetten-Hembergen gehören – fünf Ponys sind im Fahrsport aktiv, drei sind schon in „Rente“ und dürfen ihre Zeit als „Freizeitponys“ im Stall Voskort genießen.  
Papa Swen und Mama Silvia helfen ihren beiden Töchtern beim Anschirren und Anspannen von Filou vor den blitzeblank geputzten Marathonwagen. Nun binden sich die Schwestern die Haare zusammen und setzen ihre Helme auf – und schon kann das Training beginnen. Und zwar auf dem nahe dem Stall gelegenen, gepachteten Fahrplatz (40 x 80 m) oder im Gelände. Dabei werden die zwölfjährige Nele und die 15-jährige Lea natürlich immer von ihren Eltern begleitet.
Auch die übrigen Ponys werden an diesem Tag trainiert: entweder vor der Kutsche, unterm Reiter, an der Longe oder bei der Bodenarbeit. Nele und Lea teilen sich das auf. Meist kümmert sich Nele um zwei Ponys und Lea um eins – die Eltern sorgen für die Bewegung der restlichen „Ponybande“. So sieht ein ganz normaler Nachmittag von Lea und Nele nach der Schule aus, den sie am Stall verbringen. Auch das Stallgebäude mit Boxen und Weiden, haben ihre Eltern seit 15 Jahren gepachtet. Es liegt ganz in der Nähe des Wohnhauses der Familie Voskort.
Mit neun Jahren schon gefahren
Die beiden Schwestern sind schon richtige Profis im Fahrsport mit dem Pony-Einspänner: Lea gehört dem Bundesnachwuchskader an, Nele hat bereits am Bundesnachwuchschampionat teilgenommen. Beide starten für den Kutschenclub Altenberge.
„Schon mit sechs Jahren durfte ich das erste Mal vom Schoß meiner Mutter aus auf dem Kutschbock die Leinen in der Hand halten“, erzählt Lea. Ihre Mutter Silvia Voskort war 20 Jahre lang mit Ponys und Pferden bis zur Klasse M im Turniersport aktiv und hat dort auch ihren Ehemann Swen kennengelernt. Der war fortan ihr Beifahrer auf Turnieren.

Wenn Sie kompletten Artikel lesen möchten, geht es hier zur Bestellung der Oktober-Ausgabe von "Reiter & Pferde in Westfalen":