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Legolas geht in Rente, ­Suppenkasper siegt

Dawn White-O’Connor und der Westfale Legolas beim West Coast Dressage Festival. Foto: K. Braddick/dressage-news.com

Legolas, die langjährige Nummer eins im kalifornischen Stall des US-amerikanischen Grand-Prix-Reiters Steffen Peters, geht im April in Rente.
Mit dem heute 16-jährigen Westfalenwallach von Laomedon-Florestan II (Z.: Johannes Kissing, Rüthen) gewann Steffen Peters zuletzt unter anderem Team-Bronze bei den Olympischen Spielen in Rio 2016. Im gleichen Jahr war er von der amerikanischen Dressur-Föderatin zum wiederholten Male zum Dressurpferd des Jahres gewählt worden. Anfang 2017 hatte Peters Legolas aber aus dem ganz großen Sport genommen und seiner Mitarbeiterin Dawn White O’Connor zum Reiten gegeben, die ihn noch auf mehreren Turnieren vorstellte. Auf dem internationalen Dressurturnier im amerikanischen Temecula gaben nun die Besitzer von Legolas bekannt, dass Legolas noch drei Turniere unter Dawn White-O’Connor gehen soll und dann beim Weltcupturnier in Del Mar verabschiedet wird. Legolas gehört der „Four Winds Farm“ von Akiko Yamazaki, der Ehefrau des Yahoo-Gründers Jerry Yang. Für Steffen Peters geht es dennoch sportlich nahtlos weiter, denn bereits im Sommer 2016, nach dem CHIO Aachen, erhielt er mit Suppenkasper einen neuen Sportpartner. Mit dem nun zehnjährigen Wallach von Spielberg-Krack C feierte er in Temecula sein internationales Turnierdebut und siegte in Grand Prix und Grand Prix Spezial. Helen Langehanenberg (Billerbeck) hatte Suppenkaspar in den Sport gebracht, der KWPN-Wallach gehörte damals ihrem Partner Dr. David Lichtenberg. J. W.