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Auf der Jagd nach dem ­Eichenprozessionsspinner

In Schutzmontur geht‘s auf die Eiche. Die Nester der Raupen, in denen sich auch nach dem Schlupf der Falter noch die Raupenhüllen samt der gefähr­lichen Härchen befinden, werden in Tüten gepackt und entsorgt. Hier ist das Team von „Baum Emming“ am Werk.

Hautausschläge, Augenentzündungen, Atemnot – die Raupe des Falters Eichenprozessionsspinner kann für Pferde und Reiter sehr unangenehm werden. Ihre Brennhaare enthalten den Giftstoff Thaumetopoein. Jede Raupe besitzt über 600 000 Brennhaare, die bis zu 300 m weit fliegen und bis zu zwei Jahre giftig sind. Sie können sich überall ablagern, auch beispielsweise im Heu. Die Raupen befinden sich in Nestern, die sie auf Eichen anlegen. Warme Temperaturen und wenig Regen, wie in diesem Sommer, begünstigen die Vermehrung. Derzeit sind allerorts Fachleute für Baumpflege unterwegs, die in die Eichen steigen und die Nester entfernen.