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Tödliche Gefahr für Weidepferde

Die Samen des Bergahorns wachsen büschelförmig und stehen in spitzem oder rechtem Winkel. Sie fliegen bis zu 100 m weit. Foto: Bundesverband für Tiergesundheit

Der Bundesverband für Tiergesundheit warnt jetzt im Herbst vor der Atypischen Weidemyopathie, an der drei Viertel der betroffenen Pferde sterben. Auslöser der Vergiftung ist der Samen des Bergahorns, der das toxische Eiweiß Hypoglycin A enthält. Zur Vorbeugung empfiehlt der Verband, die Weidezeiten in den kritischen Monaten entsprechend zu beschränken oder Weiden mit Bergahornbewuchs oder Bäumen in unmittelbarer Nähe ganz zu meiden. Eine Zufütterung insbesondere mit Mineral- und reichlich Raufutter verringert das Erkrankungsrisiko.