Namen & Nachrichten

Achtung, vermutlicher Beistellpferdebetrug in Niedersachsen

Prüfen Sie gut, wohin Sie ihr altes Pferd geben (Foto: Dr. J. Wiedemann)

 Bundesweit 50 Personen werfen der Betreiberin eines Pferdebetriebs in der Gemeinde Beverstedt und deren Lebensgefährten Betrug vor. Die beiden sollen die übergebenen Pferde nicht wie verabredet als Beistell- oder Rentnerpferde behalten sondern sie unrechtmäßig weiterverkauft oder an Händler übergeben haben. "Nord 24" berichtet, dass vor zwei Tagen ein Zivilverfahren am Amtsgericht Geestland stattgefunden hat; es steht in Zusammenhang mit umfangreichen Ermittlungen gegen die beiden Hofbetreiber. Auch die Staatsanwaltschaft Verden ermittelt aktuell mit Verdacht auf gewerbsmäßigen Betrug gegen das pfiffige Pärchen. Die beiden sollen nicht nur die gutgläubigen Pferdebesitzer um ihre Pferde erleichtert haben sondern diese zum Teil auch massiv eingeschüchtert haben, wenn Nachforschungen von Seiten der ehemaligen Besitzer angestellt wurden. Eine Klage dieser Art endete mit einem Freispruch für den Angeklagten der Lebensgefährten, da nicht zweifelsfrei bewiesen werden konnte, dass er der Anrufer am Telefon gewesen sei, der übel gedroht habe.
Eine Betroffene kaufte ihren Wallach von einem Pferdehändler zurück und klagt nun auf Schadensersatz in der Höhe des Kaufpreises. Sie hatte zuvor ein Vorkaufrecht mit dem Pärchen vereinbart, sollten sich die "Beistellpferde" nicht vertragen. Das Urteil wird am 23. August vom Amtsgericht Geestland verkündet.

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