Namen & Nachrichten

Curly Horses doch nicht anti-allergen?

 Eine aktuelle Studie belegt, dass entgegen der weit verbreiteten Meinung die gelockten Curly Horses nicht weniger Allergene als andere Pferderassen produzieren, so berichtet das Ärzteblatt.de
Die Studienergebnisse haben die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) jetzt sogar dazu veranlasst, Pferdeallergiker vor den vermeintlich hypoallergenen Pferden zu warnen. Für die Studie wurden Haarproben von 32 unterschiedlichen Pferderassen und insgesamt 224 Haarproben untersucht. „Bei den Curly Horses fanden wir im Vergleich zu anderen untersuchten Pferderassen sogar deutlich höhere Allergenkonzentrationen als bei den meisten anderen Pferderassen“, berichtet Monika Raulf, Mitglied des Vorstands der DGAKI.
Etwa 7-fach weniger Allergene produzierten die Pferderassen Tinker, Isländer und Shetland Ponies. Auch weibliche Tiere und Wallache waren deutlich weniger „allergen“ als Hengste. Das Niveau des Allergens Equ c 4 war sogar bis zu 25-fach reduziert im Vergleich zu Curly-Pferden. Zwischen Stuten und Wallachen konnten die Forscher keine Unterschiede feststellen
Überraschend: Unabhängig von allen anderen Kriterien fand man in Bezug auf die produzierte Allergenmenge der Pferde deutliche individuelle Unterschiede. „Offensichtlich gibt es Pferde mit hoher und mit niedriger Allergenproduktion“, folgert Raulf, „für pferdeallergische Reiter gilt es daher, das Pferd zu finden, dessen Allergenproduktion für ihn tolerabel ist." Für Curly Horses treffe dies aber nicht pauschal zu.

 

 

Aktuell

Zu den aktuellen "Namen & Nachrichten" mehr