Namen & Nachrichten

Das Brandzeichen bleibt

 Der Bundestag hat in seiner Plenarsitzung beschlossen, dass der Schenkelbrand bei Pferden bleibt. In der gestern verabschiedeten Reform des Tierschutzgesetzes heißt es, dass der Heißbrand zur Kennzeichnung von Pferden weiterhin zugelassen ist.

Gegen das Votum der Opposition hat der Bundestag dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Tierschutzgesetzes nun zugestimmt. Anders als ursprünglich vorgesehen, ist in dieser vom Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geänderten Fassung der Schenkelbrand auch weiterhin zugelassen.
Die FN hofft nun, dass die EU-Verordnung in Deutschland eins zu eins umgesetzt wird. Diese sieht vor, dass die Kennzeichnung mittels Schenkelbrand als alleinige Kennzeichnungsmethode neben der Regelkennzeichnungsmethode mittels Transponder in Deutschland bestehen bleibt.

In dem neuen Gesetzentwurf ist der Schenkelbrand als Kennzeichnungsmethode bis Ende 2018 zugelassen. Auch danach werden Pferde in Deutschland unter Anwendung einer lokalen Schmerzausschaltung weiterhin mit dieser Methode gekennzeichnet werden können. Die Inkraftsetzung dieser Gesetzesänderung soll Anfang Februar durch den Bundesrat erfolgen.

 

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