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Großfeuer im Landgestüt Warendorf – Schaden ist sechsstellig

Mit einem Großeinsatz der Warendorfer Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile verhindert werden. (Foto: T. Hartwig)

 Großes Glück hatten Mitarbeiter, Hengste und Besucher des Nordrhein-Westfälischen Landgestütes in Warendorf am Montagnachmittag, als ein Großfeuer im Magazin des Gestütes ausbrach.

 

Zwar wurde das 1500 Quadratmeter große Gebäude, in dem Heu, Stroh und Späne lagerten, zum großen Teil zerstört, Mitarbeiter und Hengste des Landgestütes kamen jedoch mit dem Schrecken davon. Dies lag nicht zuletzt auch an der schnellen Reaktion der Gestütsmitarbeiter sowie dem raschen Eintreffen der Rettungskräfte. Mehr als 120 Feuerwehrleute aus Warendorf und den umliegenden Orten bekämpften den Brand, der gegen 14.20 Uhr ausgebrochen war. Mit einer Riegelstellung verhinderten sie das Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude der größtenteils unter Denkmalschutz stehenden Anlage. Mehrere Personen erlitten leichte Rauchvergiftungen und ein Feuerwehrmann musste mit Brandverletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Sämtliche Hengste des Gestüts blieben vom Feuer verschont.
Über die Brandursache ist zurzeit noch nichts bekannt. Der Schaden wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt. Bereits vor fast genau 32 Jahren war das Heu- und Strohlager des Landgestütes schon einmal abgebrannt. Das daraufhin neu errichtete Gebäude wurde nun erneut ein Raub der Flammen. Die für Anfang August geplante Musikveranstaltung „Symphonie der Hengste“ ist durch den Brand nicht tangiert. T. Hartwig

 

 

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