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Horst Ense verstorben

Horst Ense (Foto: FN-Archiv)

 Im Alter von 81 Jahren ist am 21.März in Kerpen-Niederbolheim der ehemalige Vorsitzende des Rheinischen Pferdestammbuchs und Vizepräsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Horst Ense verstorben. 

Der im westfälischen Soest geborene Landwirt, Pferdezüchter, Reiter, Ausbilder, Richter und Parcourschef beeinflusste rund vier Jahrzehnte lang auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene das Geschehen in der Pferdezucht. 35 Jahre lang war Horst Ense Vorstandsmitglied und von 1986 bis 2008 Vorsitzender des Rheinischen Pferdestammbuches. 

1985 wurde er in den Vorstand des Bereiches Zucht der FN gewählt, übernahm 1993 dessen Vorsitz und war damit zugleich Vize-Präsident der FN. Von 1994 bis 1999 war er außerdem stellvertretender Vorsitzender der World Breeding Federation of Sport Horses (WBFSH). 

„Horst Ense hat sich über Jahre hinweg für die Zusammenarbeit von Sport und Zucht eingesetzt. So ist es auch besonders sein Verdienst, dass die DKB-Bundeschampionate seit 1994 in Warendorf ausgetragen werden“, würdigte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau das Wirken des Verstorbenen. Privat trieb Horst Ense nicht nur die Wandlung des heimatlichen Wirtgeshofes von einem landwirtschaftlich orientierten Pferdezuchtbetrieb in ein modernes Reitsportzentrum voran, sondern war auch 20 Jahre lang Vorstandsmitglied im Pferdesportverband Rheinland, ab 1985 stellvertretender Vorsitzender der Landeskommission Rheinland und von 1985 bis 1993 Mitglied im FN-Fachausschuss Turniersport. Auch dem Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) war er lange verbunden. 1994 wurde er Vorsitzender des ALRV-Beirats, war von 1998 bis 2002 Sportreferent und gehörte von 1998 bis 2002 dem Präsidium des ALRV an.

Für seine Verdienste um Pferdezucht- und Pferdesport wurde Horst Ense von der FN 1995 mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold und 2008 mit der Gustav-Rau-Medaille in Gold geehrt. Ende 2000 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Seit 2009 war er FN-Ehrenmitglied. 

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