Namen & Nachrichten

Landgestütsmitarbeiter unter Verdacht

 Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Münster haben am 10. Februar Räume des NRW-Landgestüts in Warendorf durchsucht. Es wurden Computer und Unterlagen sichergestellt. Anlass war der Anfangsverdacht der Vorteilsannahme durch leitende Angestellte.

Konkret geht es um Reisen in das Emirat Katar, zu dem das Landgestüt geschäftliche Beziehungen unterhält. Laut dem Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Münster, Oberstaatsanwalt Stefan Lechtape, werde es keine schnelle Entscheidung geben. Die Ermittlungen werden voraussichtlich Wochen in Anspruch nehmen. Mit Hinweis auf das laufende Verfahren wollte er keine weiteren Aussagen zu dem Fall treffen. 

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW in Düsseldorf als unmittelbar vorgesetzte Stelle des Landgestüts teilt in einer Stellungnahme mit, dass es den ermittelnden Behörden volle Kooperation zugesichert hat. Es strebe eine schnelle Klärung der Vorwürfe an, damit „der international gute Ruf des Landgestüts keinen dauerhaften Schaden nimmt“. Eine schnelle Klärung sei auch im Sinne der betroffenen Beschäftigten.

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