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Osnabrück: Rechtsstreit um Kauf von Dressurpferd

 Am Montag hat das Landgericht in Osnabrück über den Kauf eines rund 900 000 Euro teuren Dressurpferds beraten. Londontown S heißt das Pferd, das eine Schweizerin vor zwei Jahren vom Stall Kasselmann in Hagen a.T.W. kaufte und das mittlerweile in Everswinkel beheimatet ist. Laut einer Meldung der Westfälischen Nachrichten steht der Wallach dort aber schon länger auf der "Krankenstation", sein rechtes Vorderbein ist geschwollen und er ist momentan nicht für den Sport geeignet.

Die Käuferin vermutet, dass die Verletzung bereits beim Kauf vor zwei Jahren bestand, sie aber nicht darüber aufgeklärt worden ist. Daher möchte sie nun den Kaufpreis zurückerstattet bekommen und das Pferd zurückgeben.

Eine Einigung vor Gericht hat es am Montag jedoch nicht gegeben. Der Tierarzt der Tierklinik in Telgte, der bei der Ankaufsuntersuchung beteiligt war, beteuerte: "Das Bein war an diesem Tag ohne Befund". Ausbilder und Verkäufer des Pferds stritten die Beschuldigungen ebenfalls ab. Nun soll ein weiterer Sachverständiger zum Einsatz kommen.

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