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Pferde auf der Rennbahn Köln negativ auf EIA getestet

 Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen und die Stadt Köln geben bekannt, dass es bei keinem der insgesamt 292 auf „Ansteckende Blutarmut“ (EIA) getesteten Rennpferde der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch einen positiven Befund gegeben hat. Dieses Ergebnis hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA) in Münster dem städtischen Veterinäramt mitgeteilt. Die Tiere mussten getestet werden, nachdem bei einem Rennpferd auf der Galopprennbahn die infektiöse Anämie festgestellt worden war. 

Nach der Verordnung zum Schutz gegen die Ansteckende Blutarmut der Einhufer sah sich das Veterinäramt am 1. Oktober gezwungen, das infizierte Tier einschläfern zu lassen und sämtliche Pferde auf dem Rennbahngelände für mindestens drei Monate unter Quarantäne zu stellen. 

Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss die Quarantäne weiter fortdauern, auch wenn bisher bei keinem der übrigen Pferde auf der Galopprennbahn die ansteckende Blutarmut festgestellt worden ist. Der aktuelle negative Testbefund bei den Tieren besagt lediglich, dass momentan keine Antikörper im Blut der Pferde nachzuweisen sind. Sollte nach nochmaliger Testung drei Monate später erneut bei keinem der 292 Pferde ein positiver Befund festgestellt werden, kann die Quarantäne aufgehoben werden. Solange gelten die bisherigen Regelungen weiter, die unter anderem vorschreiben, dass die Pferde der Galopprennbahn nicht das Gelände verlassen dürfen. 

Ursache für das Auftreten der ansteckenden Blutarmut ist nach aktuellem Stand der Ermittlungen, wie aktuell auch bei weiteren Fällen in NRW und Rheinland-Pfalz, der Kontakt mit einem infizierten Pferd in einer Tierklinik.

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