Namen & Nachrichten

Reiner Klimke: Würdigung einer Legende

Reiner Klinke mit seinem letzten Pferd, dem Trakehner Biotop. (Foto: K.-H. Frieler)

 Gestern, am 14. Januar widmete der Radiosender WDR 2 seinen „Stichtag“ Dr. Reiner Klimke, der am 14. Januar 1936 geboren wurde und gestern 80 Jahre alt geworden wäre. Klimke gilt nicht nur in Reiterkreisen als Legende. In zwei Disziplinen fährt er mit der deutschen Mannschaft zu Olympischen Spielen: Vielseitigkeit und Dressur. In Los Angeles gewinnt Reiner Klimke 1984 u. a. die Einzelgoldmedaille in der Dressur: sein wichtigster Erfolg. Als unvergesslich würdigte der WDR auch sein Ausnahmepferd, den Westfalen Ahlerich von Angelo xx-Donar (Z.: Herbert de Baey, Lemgo), den Klimke nach dessen Verkauf über die Auktion des Westfälischen Pferdstammbuchs vierjährig in den Stall bekommt. Mit ihm erreicht er Olympiasiege, Welt- und Europameisterschaften und sieben Deutsche Meisterschaften.

Zu Wort kommt im Stichtag auch Klimkes Tochter Ingrid, die ihren Vater als unermüdlichen Arbeiter beschreibt, der sein Leben und Wirken als Anwalt und Notar in seinem Wohnort Münster ganz und gar danach ausrichtete, reiten zu können: ein lupenreiner Amateur also. Nach Ahlerich wollte Reiner Klimke noch einmal durchstarten, erliegt aber am 17. August 1999 einem Herzinfarkt.

Wer noch einmal nachhören möchte: Der Stichtag vom 14. Januar kann auf www1.wdr.de/radio/podcasts/toc_podcastlinks100.html noch als Podcast abgerufen werden.

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