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Stinken Pferde mehr als Rinder?

 Das Verwaltungsgericht Hannover hat in einem Beschluss vom 31. März (4 B 2350/16) eine von der Region Hannover erteilte Baugenehmigung für Pferdeställe für insgesamt neun Aufzuchtpferde und sieben Zuchtstuten gestoppt. Ein Nachbar des Bauherrn hatte einen Eilantrag zur Verhinderung des Baubeginns gestellt, weil er eine unzumutbare Geruchsbelästigung befürchtet. 

Das Gericht zweifelte eine dem Bauantrag beigefügte gutachterliche Geruchsprognose an, die dem Projekt Unbedenklichkeit attestiert. Laut Gericht bestünden Zweifel daran, ob für Pferde und Rinder bezüglich der Geruchsbelastung derselbe Gewichtungsfaktor anzulegen sei. Das werde in dem Geruchsgutachten nicht plausibel begründet. Die Frage, wie die Geruchsqualität der Tierart „Pferd“ zu bewerten sei, bedürfe einer eingehenden wissenschaftlichen Überprüfung. Bis das geklärt ist, wird deshalb die Umsetzung der Baugenehmigung ausgesetzt. 

Quelle: www.kostenlose-urteile.de

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