Namen & Nachrichten

Vier Damen für London

(Foto: K.-H. Frieler)

 An den deutschen Damen gab es beim Großen Dressurpreis von Aachen kein Vorbei. Die drei frisch nominierten Olympiareiterinnen Helen Langehanenberg, Kristina Sprehe und Dorothee Schneider belegten die Plätze eins bis drei in eben dieser Reihenfolge. 

Helen Langehanenberg und ihr Damon Hill NRW (Z.: Heinrich Sauer, Bad Sassendorf) bewiesen, dass die Kür ihre Disziplin ist. Der Westfalenhengst von Donnerhall-Rubinstein tanzte unter der Havixbeckerin zu 85,15 Prozent. Ihre Kür versprühte dabei stets Harmonie, Eleganz und die Freude an der gemeinsamen Arbeit. 

Knapp geschlagen geben musste sich die 25-jährige Kristina Sprehe mit ihrem De Niro-Sohn Desperados. 84,7 Prozent lautete das Ergebnis des harmonischen Paares, das seine Stärken in der Piaffe-Passage-Tour auszuspielen wusste. 

Auf den dritten Platz ritt Dorothee Schneider die Don Frederico-Tochter Diva Royal. Zu der Musik des Kinofilms „The black swan“ präsentierte sich die zehnjährige Stute stets im Takt und überzeugte von der Grußaufstellung an. Mit 81,10 Prozent schritt die Diva, die in der Kür wie eine echte Ballerina tanzte, aus der Bahn. 

Alle drei Reiterinnen werden die deutschen Farben zum ersten Mal als Mannschaftsreiterinnen bei Olympia vertreten. Als Einzelreiterin wird Anabel Balkenhol mit ihrem Dablino nach London fahren. Die 40-Jährige vom RV „St. Georg“ Münster war ebenfalls noch nie bei Olympia. Reservistin für die Olympischen Spiele ist Monica Theodorescu aus Sassenberg mit Whisper. 

Nicht nur der Westfale Damon Hill konnte eine Kür für sich entscheiden, sondern auch der westfälisch gebrannte Eichendorff (Z.: Norbert Borgmann, Ostbevern) mit seiner österreichischen Reiterin Vicky Max-Theurer. Der Ehrentusch-Sohn gewann die Prüfung am Samstagabend mit 74,375 Prozent vor dem Nottulner Patrik Kittel mit Silvano. 

Aktuell

Zu den aktuellen "Namen & Nachrichten" mehr