Namen & Nachrichten

DOSB fordert Privilegierung des Sports für Kinder und Jugendliche

(Illustration: CDC, A. Eckert, MS und D. Higgins, MAM)

 Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) fordert die Bundespolitik auf, bei der aktuellen Beratung das Infektionsschutzgesetz für eine bundesweite Privilegierung des Sports für Kinder und Jugendliche zu nutzen.

„Die Gesellschaft insgesamt und insbesondere die Kinder und Jugendlichen müssen endlich aus der inzwischen über ein Jahr anhaltenden Bewegungslosigkeit befreit werden. Mit Hilfe der bestehenden und bewährten Konzepte des Sports sowie der vielen Engagierten vor Ort können und müssen wir nun zeitnah sicher und verantwortungsvoll wieder starten“, forderte DOSB-Präsident Alfons Hörmann in einem Brief an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition.

Unterstützung für die Forderung des organisierten Sports kommt auch aus der Wissenschaft. Führende Aerosol-Forscher hatten in einem offenen Brief auf das marginale Risiko von Infektionen unter Freiluftbedingungen hingewiesen.

Jüngste Daten aus Irland sehen nur 0,1 % der Infektionen bei Aktivitäten im Außenbereich. Gleichzeitig zeigen Studien eindeutig, dass regelmäßiges Sporttreiben vor schweren Covid-Verläufen schützt. Auch Ernährungsforscher weisen auf Gesundheitsrisiken für Kinder durch Bewegungsmangel und falsche Ernährung seit Beginn der Pandemie hin.


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