Namen & Nachrichten

Reitpferde-Jährlinge von Wölfen getötet

 Im niedersächsischen Landkreis Nienburg haben vermutlich Wölfe eine zehnköpfige (Reit-)Pferdeherde angegriffen und zwei Jährlinge getötet. Ein drittes Pferd aus der gemischtaltrigen Herde wurde so schwer verletzt, dass es wahrscheinlich eingeschläfert werden muss.

An Ort und Stelle wurden von den Kadavern DNA-Proben genommen, um den Wolfsangriff nachzuweisen. Die Ergebnisse der Untersuchung stehen zur Zeit noch aus. Der zuständige Wolfsberater geht aber „zu 99,9 % davon aus, dass es sich um einen Wolfsangriff“ gehandelt hat.

Zugeschrieben wird er dem „Rodewalder Rudel“, zu dem auch der Wolf GW 717m gehört, der zwischenzeitlich zum Abschuss freigegeben worden war, weil nachweislich um die 40 Risse von Nutztieren auf sein Konto gehen.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass die Tötungen durch die Wölfe erfolgten, sind die Befürworter der Wiederansiedlung von Wölfen in Deutschland ein mal mehr widerlegt. Sie behaupteten stets, große Nutztiere in Herden seien vor Wölfen sicher, weil diese sich an große Tiere nicht heranwagen würden.

Die FN hat zu dem Fall ein Statement herausgegeben und fordert zum wiederholten Male, dass der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen werden soll.

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