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Voltigierpokal: Platz Sechs für Paderborn I

Das Westfalen-Team beim 6. Voltigierpokal der M-Gruppen. Foto: Fotografie Schrick

 Zum 6. Deutschen Voltigierpokal der M-Gruppen und Doppelvoltigierer hatte die Voltigier- und Reitsportgemeinschaft Südwestpfalz vom 24. bis 26.Oktober auf das wunderschöne Landgestüt in Zweibrücken geladen. 31 M Gruppen und 13 Doppelpaare ermittelten dort in zwei Durchläufen ihre Meister. Für den Pferdesportverband Westfalen waren die Teams Paderborn I (Eposs), Wehdem Oppendorf III (Charmeur) und Süd Sauerland I (Papi's Polydor) angereist, ein Doppelpaar war für Westfalen nicht am Start.

Die Kulisse des Zweibrücker Landgestüts sorgte bei allen Aktiven und den zahlreichen mitgereisten Fans von Anfang an für Championatsstimmung, stellt dieser bundesweite Vergleichswettkampf doch für viele M-Gruppen das Saisonhighlight dar. Saskia Steinkuhle, die ihre Doppelrolle und somit Doppelbelastung als Longenführerin der Mannschaft Wehdem Oppendorf und Mannschaftsführerin des gesamten Westfalenteams mit Bravour meisterte, hatte bereits im Vorfeld viel Organisationstalent bewiesen. So konnten sich die bereits am Donnerstag angereisten Teilnehmer mit einem Westfalen-Team-Abend auf die anstehenden Wettkämpfe einstimmen.

Am Freitag legte M-Pokal-Neuling Südsauerland mit einer ordentlichen Pflicht in der ersten Abteilung vor, konnte am Samstag mit einer sicheren und ausdrucksstarken Kür nochmals 0,4 Punkte gut machen und sicherte sich am Ende Platz 7 in der ersten Abteilung. Vom Einzug in das Finale waren sie mit Platz 25 allerdings weit entfernt.

In der zweiten Abteilung machten sich die routinierten Paderborner Mädchen um Longenführerin Nicole Walter bereits nach der Pflicht berechtigte Hoffnungen auf eine Finalteilnahme. Mit ihrer Kür bestätigten sie diese Hoffnung und zogen als 8. Platzierte in das Finale ein. Die Mannschaft aus Wehdem Oppendorf lag nach der Pflicht auf einem aussichtsreichen 10. Platz. Sie konnten diesen jedoch im Kürdurchlauf  nicht halten und fielen am Ende auf Platz 18 zurück. Ganze 0,026 Punkte fehlten ihnen zum Einzug ins Finale. Trotzdem eine tolle Leistung und eine deutliche Steigerung zum Vorjahr.

Im Finale legten die Voltigiererinnen aus Paderborn dann nochmals eine Schippe `drauf. Mit einer sicheren Kurzpflicht schoben sie sich mit ihrem Eposs bereits am Samstagabend auf Platz 6 vor und hielten diese Platzierung dank einer weiteren fast fehlerfreien Kür auch im Gesamtplacement am Sonntag. Den Titel machten wie im vergangenen Jahr die Mannschaften aus Mainz Laubenheim (Rheinland Pfalz)und Timeloh Hof (Hannover) unter sich aus. Mit winzigem Vorsprung hatte dieses Mal die Mannschaft aus Hannover die Nase vorn. Den Doppelwettbewerb entschied das Duo Klara Gommel und Nadja Wiesenberg vom RV Aichwald (LV Baden Württemberg)  für sich.  Britta Dehne

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