Porträt

Reiten ist ein artistisches Handwerk

Mit Question de Liberté holte Johan Zagers 2011 Bronze bei den Belgischen Dressurmeisterschaften. Foto: D. Caremans

Das sagt Johan Zagers. Der Belgier ist seit über 25 Jahren Dressurausbilder und selbst international bis Grand Prix erfolgreich gewesen. Heute lehrt er talentierte Schüler die hohe Kunst des Dressurreitens und bedient sich dabei auch gerne modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse. Außer an seinen beiden Standorten im Rheinland betreut Zagers nun auch Schüler in Westfalen.
Die Welt des Dressursports ist die Welt von Johan Zagers. Früher selbst international erfolgreich im Sattel, kümmert sich der 59-jährige Pferdewirtschaftsmeister nun um das Fortkommen talentierter Schüler. Für eine Unterrichtseinheit ist er heute nach Dorsten gekommen, auf das Gut Hohenkamp, um mit Sabine Haag Molkenteller zu trainieren. Die Chefin von Gut Hohenkamp befindet sich auf dem Weg in den Grand-Prix-Sport und hat ihren Professor Painted Brown, einen 17-jährigen KWPN-gezogenen Painted Black-Sohn, der von Marlies van Baalen international bis Grand Prix vorgestellt wurde, gesattelt.
„Für das Erlernen der Grand- Prix-Lektionen ist ein gutes Lehrpferd unerlässlich, denn die Koordination der Hilfen ist derart komplex, dass es schwierig ist, sie einem lernenden Reiter auf einem lernenden Pferd nahezubringen“, weiß der Ausbilder. Auf dem Routinier Painted Brown kann Sabine Haag Molkenteller die schwierigen Lektionen Piaffe, Passage, Pirouette und Serienwechsel super abrufen, Johan Zagers ist zufrieden.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 03/2020 von Reiter & Pferde in Westfalen

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