Porträts

„Ich habe nicht locker gelassen“

Nico Kapche und Santa Victoria. Foto: Dr. P. Richterich

Der 27-jährige Ausbilder Nico Kapche hat bereits viele Grand Prix-Erfolge. Dass er mal Berufsreiter werden würde, hat er sich schon als kleiner Junge mit viel Nachdruck vorgenommen und sein Ziel stetig verfolgt.
Eigentlich war Dauerregen prophezeit, doch wie durch ein Wunder strahlt die Sonne genau in dem Augenblick, als Nico Kapche mit Santa Victoria in den Garten tritt. Die Büsche tragen Blüten, alles sieht nach Frühling aus und Santa Victoria spitzt gehorsam die Ohren. Vier, fünf Minuten und die Bilder sind geschossen – gerade rechtzeitig, bevor der Himmel sich wieder verdunkelt an diesem Tag im Frühling.
Seit Kurzem ist Nico Kapche auf dem Hof der Familie Spiekermann in Bönen als Bereiter angestellt. Dort ist der 27-jährige Pferdewirt für sechs Pferde verantwortlich. Die Pferde sind drei- bis sechsjährig und sollen altersentsprechend gefördert werden, möglichst in Richtung der Championate. An Erfahrung fehlt es dem jungen Mann nicht, denn der gebürtige Oberhausener ist bereits im Grand Prix-Sport erfolgreich.
Außer den Pferden des Betriebs Spiekermann, wo er halbtags angestellt ist, betreut Nico Kapche fünf eigene Berittpferde. Sie stehen alle auch in Bönen bei Spiekermann. Zuvor war der Reiter, der für den RV Nienberge-Schonebeck an den Start geht, bei Helen Langehanenberg angestellt und betrieb zusätzlich seinen eigenen Ausbildungsstall auf Haus Möllenbeck in Münster.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 06/2020 von Reiter & Pferde in Westfalen