Porträt

Kaltblüter können auch Sport

Sechs aus dem Team: Martin Berghaus, Tanja, Tochter Ida Berghaus mit Hündin Bella, Katharina Berghaus, Franziska und Marleen (von links) mit den Stuten Hanna und Hete. Foto: A. González

Das Fahrteam Berghaus aus Coesfeld setzt seine Rheinisch-Deutschen Kaltblutstuten vielseitig ein.
Kaltblüter kennt man in der Regel als Rückepferde, beim Einsatz vor dem Wagen im Tourismus oder auch als Helfer in der Landwirtschaft. Im Turniersport trifft man sie eher selten an. Das hat Katharina und Martin Berghaus aber nicht davon abgehalten, ihre Kaltblutdamen in Fahrprüfungen einzusetzen. 2017 war Katharina Berghaus sogar Gewinnerin des Sicon-Cups, einer Serie über fünf Hallenturniere im Kreis Borken. Doch der Fahrsport ist nur eine Facette im Portfolio des Fahrteams Berghaus aus Coesfeld-Lette. Das Ehepaar Berghaus legt größten Wert auf eine vielseitige Ausbildung seiner Pferde. Im Alltag werden sie geritten, gehen vor dem Marathon- und dem Dressurwagen. Aber auch Ausflüge mit  dem Planwagen oder Einsätze vor der Hochzeitskutsche sind möglich. „Wichtig ist neben einem umgänglichen Charakter die fachgerechte Ausbildung. Die Pferde dürfen im Sport nicht über die Uhr gedreht werden“, sagt Katharina Berghaus. Ihre Pferde sollen nach dem eher aufregenden Sporteinsatz am Wochenende am nächsten Tag wieder genauso gelassen vor dem Planwagen gehen, als würden sie nie etwas anderes tun.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 12/2020 von Reiter & Pferde in Westfalen