Porträt

"Liebe zum Pferd ist genetisch verankert"

0815 Hoffrogge
Annette Hoffrogge mit ihren Söhnen Markus (re.) und Jens.

Schon 1670 lebte die Familie Hoff-rogge nachweisbar am heutigen Standort. Zur Orientierung: Das war einige Jahre nach dem Dreißigjährigen Krieg. In dem Jahr wurde das alte Fachwerkhaus errichtet, in dem Hans und Annette Hoffrogge, Seniorchefs der Betriebe Hoffrogge, wohnen. So beständig wie der Familiensitz ist auch die Liebe zum Pferd bei Familie Hoffrogge. „Das scheint genetisch verankert zu sein“, bestätigt Annette Hoffrogge augenzwinkernd. Denn Pferde waren auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in Dorsten-Hardt schon immer heimisch. Dabei waren es zu Beginn und Mitte des vergangenen Jahrhunderts weniger die damals noch weit verbreiteten Kaltblüter als vielmehr Warm- und Vollblüter, die von Hoffrogges gehalten wurden. Nach dem Krieg gab es sogar einige Rennpferde, die für Hoffrogge liefen. Alle Pferde wurden immer auch sportlich geritten. Einige Vorfahren gingen zu Beginn des 20. Jahrhunderts sogar wegen der Pferde zum Militär, berichtet Annette Hoffrogge. Ihr Ehemann Hans Hoffrogge ist von Beruf Landwirt und engagierte sich zeitlebens ehrenamtlich für den Pferdesport und die Zucht. Dabei ist er ein Grenzgänger zwischen Westfalen und dem Rheinland. Sportlich war Hans Hoffrogge dem Rheinland zugetan, züchterisch ist er in Westfalen zu Hause. Er war Sprecher des Fachbeirats Ponyreiten der FN, Bundestrainer der Ponyspringreiter, Equipechef, Trainer und Richter. 2005 wurde dem heute 75-Jährigen das Deutsche Reiterkreuz in Gold verliehen. Für das Westfälische Pferdestammbuch züchtete er bisher 74 Pferde, darunter zwei gekörte Heng-ste. Für seinen Heimatzuchtbezirk Recklinghausen war er jahrelang stellvertretender Delegierter.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 08/2015 von Reiter & Pferde in Westfalen.