Porträt

Dream-Team Lara & Quinzi

Nur fliegen ist schöner: Lara und Quinzi. Foto: M. Förster

Lara Schapmann und ihre Westfalenstute Quinzi Royal haben es in die europäische Spitze der Nachwuchs­vielseitigkeitsreiter geschafft – trotz einiger Schwierigkeiten, die die junge Reiter/Pferd-Kombination zu meistern hatte. Silber beim Preis der Besten, Bronze bei den Deutschen Meisterschaften: Die Saison 2016 verlief nicht schlecht für die 17-Jährige Vielseitigkeitsreiterin Lara Schapmann aus Ostbevern. Schon im vergangenen Jahr hatte die damals 16-jährige mit ihrer von Vater Hugo Schapmann gezogenen Quinzi Royal die Mannschaftsgoldmedaille bei den Europameisterschaften im polnischen Bialy Bor gewonnen und war Dritte bei der DM der jungen Vielseitigkeitsreiter in Kreuth gewesen. Zuvor siegte das Paar in den CIC* von Münster und Rendswoude in Holland und holte eine Topplatzierung beim Preis der Besten in Everswinkel. „Nach den guten Ergebnissen stand ich 2015 plötzlich auf der Longlist für die Euro – vorher wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt gibt“, erinnert sich Lara schmunzelnd an ihre erste „richtige“ Saison. Ermöglicht hat ihr diese Erfolge die jetzt achtjährige Quinzi Royal von Quinta Real-Arpeggio. Und dabei verlief der Start der beiden jungen Talente alles andere als glatt. „Ich habe Quinzi vierjährig übernommen. Eigentlich wollten wir sie verkaufen, aber niemand wollte sie haben.“ Nach einem Monat in einem Verkaufsstall kam die Stute nach Hause zurück, ziemlich von der Rolle, wie sich Lara erinnert. „Sie ist sehr personenbezogen. Ich glaube sie hatte damals das Vertrauen verloren, weil ihre Bezugspersonen weg waren.“ Das erste gemeinsame Jahr war anstrengend: Quinzi war sehr stutig, stand schnell auf den Hinterbeinen, Lara hatte manchmal Angst. „Ich hatte mich aber in sie verliebt, sie war so lieb im Umgang, ruhig im Stall und dankbar für Zuwendung. Nur mit dem Reiten klappte es noch nicht so.“ Dann traute sich Lara mit Quinzi zum Training für die Goldene Schärpe – und die beiden entdeckten das Gelände.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 11/2016 von Reiter & Pferde in Westfalen.