Porträt

Die Championatsreiterin

Christiane Seeligs eigener Reitponywallach Valentino war 2011 Bundeschampion der Vierjährigen. Foto: S. Lafrentz

Beim Bundeschampionat Erfolge zu erreiten - das ist ihr Ding: Christiane Seelig aus Lienen hat schon etliche Ponys zu Titeln und Medaillen geführt.
Es gibt nur eine Handvoll Pferdewirtschaftsmeister in Deutschland, die sich um die klassische Ausbildung von Reitponys bemühen und damit auch im Rampenlicht stehen. Eine davon ist Christiane Seelig aus Lienen. Qualität und Konstanz ihrer Leistung in der Ausbildung junger Ponys sind durch zahlreiche Bundeschampionatserfolge dokumentiert: Im Oktober vergangenen Jahres schmückte die Reiterin, die von der Statur her sehr gut zu den Reitponys passt, das Titelbild der „Reiter & Pferde in Westfalen“.
Christiane Seelig hatte die vierjährige Westfalenstute Dancing Daylight (Z.: Bernhard Deitert, Schöppingen) von Dreidimensional AT-Dressman I zum Titelgewinn im Bundeschampionat der vierjährigen Reitponystuten und -wallache geführt. Hyperkorrektes Reiten, klassische Vorbilder, die Skala der Ausbildung und Transparenz des Trainingswegs sind ihre Markenzeichen. Und: Christiane Seelig behält ihr Wissen nicht für sich allein. Das erklärte Ziel der Turnierreiterin ist, sowohl  junge Berufskollegen als auch ihre Reitschüler von ihrem Erfahrungsschatz profitieren zu lassen und ihnen die Umsetzung der klassischen Reitlehre auf dem Weg zum Turniererfolg detailliert zu vermitteln. Ihren Schülern gibt sie nicht nur anweisungsorientierten Unterricht, sondern erklärt Zusammenhänge, erläutert Grundlagen, lässt die Reiter auf ihren Pferden die Umsetzung fühlen und untermauert das Ganze auch durch Theorieeinheiten und Videounterricht. Mit ihrem ehemaligen Lebenspartner Vincent Herngreen hat sie über einen langen Zeitraum hinweg aufeinander aufbauende Lehrgänge für den Deutschen Reiter- und Fahrerverband veranstaltet. „Zu verstehen, was man warum beim Reiten tut, und wie man Dinge umsetzt, ist mir wichtig“, erklärt sie, „und ich möchte anderen mit meinen Erfahrungen zur klassischen Reitausbildung weiterhelfen.“

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 02/2018 von Reiter & Pferde in Westfalen.