Vereine & Verbände

Klaus Ridder 65

Klaus Ridder. Foto: J. Toffi

Am 4. März feierte der ehemalige Geschäftsführer des Pferdesportverbands Westfalen, Klaus Ridder aus Datteln, seinen 65. Geburtstag. Als sich Klaus Ridder 2016 ins Privatleben zurückzog, lagen mehr als 35 Jahre im Dienste des westfälischen Pferdesports hinter ihm. 1980 begann er beim damaligen „Provinzialverband“ eine kaufmännische Ausbildung und verband damit Hobby und Beruf.
Begonnen hatte seine Pferdebegeisterung mit dem Besuch bei den Dülmener Wildpferden, es folgten ein eigenes Pony und später Pferde, mit denen er nicht nur Erfolge im Springen, sondern vor allem auch über 200 Siege und Platzierungen in der Dressur feierte. Die Leidenschaft für den Turniersport fesselte den Westfalen sein ganzes Berufsleben lang, auch nachdem er die Reithose aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel hängen musste. Sein Wissensschatz über die vielen Regeln, Bestimmungen und Voraussetzungen rund um die Turnierreiterei ist bis heute legendär.
In Klaus Ridders Amtszeit fielen u. a. die große Strukturreform mit Satzungsänderung, in deren Folge er Geschäftsführender Vorstand des PV wurde, der Bau der Westfälischen Reit- und Fahrschule sowie die Einführung der Westfalen-Woche in Münster-Handorf, an der er maßgeblich beteiligt war.
Auch nach seinem Ausscheiden ist Ridder dem PV nach wie vor verbunden. Er ist Sprecher des Disziplinbeirats Dressur und Mitglied im Ausschuss Leistungssport. Bekannt ist Klaus Ridder aber auch als Richter. Das Ehrenamt übt er seit vielen Jahren mit der ihm eigenen Geradlinigkeit, Motivation und Bescheidenheit aus.
Pferdesportverband Westfalen