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Der RV Vreden ist jetzt barrierefrei

Reiter der Vredener Therapiekurse können jetzt einfacher aufs Pferd steigen. Foto: RV Vreden

Die Teilnehmer der Therapiekurse des RV Vreden können jetzt über eine barrierefreie Rampe zu einem Podest gelangen, ohne durch die Reithalle laufen zu müssen. So können auch Menschen mit einer Behinderung problemlos auf ein Pferd steigen.
Seit 1994 bietet der Verein Therapiestunden mit Pferden an, seit 2009 ist der Inklusionsgedanke auch in der Vereinssatzung verankert. „Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt. Man braucht passende Pferde, passende Trainer, und die Teilnehmer sollen möglichst problemlos aufs Pferd kommen“, so Jörg Lenhard. Bislang aber gab es in der Reithalle viele Stufen, kein behindertengerechtes WC und keine barrierefreie Aufstiegshilfe.
Also stand ein Umbau an. Aus einem leeren Raum wurde eine große Toilette mit Wickeltisch. Mithilfe der überdachten Rampe lassen sich die vielen Stufen umgehen. Die neue Bande macht die Halle für unerfahrene Reiter und Pferde sicherer. Der Fördertopf von Vital-NRW, die Stadt Vreden und die Sparkassenstiftung haben sich mit Geldern an den aufwendigen Umbaumaßnahmen beteiligt.
Die Reittherapeuten haben viel mit dem Pferd Calle trainiert, denn auch für ihn war die neue Rampe mit der Aufstiegshilfe ungewohnt, erklärt Reittherapeutin Geesche Bals-Breuckmann.
Die Reittherapeuten Marlen Hubbeling, Geesche Bals-Breukmann und Sabine Jetter sind langjährige Vereinsmitglieder. Sie haben sich als Reittherapeuten ausbilden lassen und leisten die Stunden ehrenamtlich. Calle gehört schon lange zum Verein, weitere Pferde aber sind ein Problem. Deswegen bildet der Verein gerade selber ein junges Pferd namens Charly aus und sammelt dafür Spenden. Marika Härle