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Neue Vorsitzende beim RV „Herzog Wittekind“ Oberbauerschaft

Der Vorstand des RV „Herzog Wittekind“ Oberbauerschaft. Foto: A. Witte

Der RV „Herzog Wittekind“ Oberbauerschaft in Hüllhorst traf sich Ende März zur ­Jahreshauptversammlung. Der 1. Vorsitzende Eckard Tödtmann ließ seinen Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen verkünden. Neue 1. Vorsitzende ist Charlotte Deerberg. Zum 2. Vorsitzenden wurde Marco Fennel gewählt. Kassenprüferin wird Friederike Schöneberg. Charlotte Deerberg berichtete von den Projekten des vergangenen Jahres. So konnte die Jugendarbeit ­weiterentwickelt werden, der Reitboden in der großen ­Reithalle wurde saniert, ein neuer Außenreitplatz gebaut und der Schulpferde-Pool erweitert. Alissa Bulk stellte die im Mai 2016 eingeführten KiJu-Treffen (Kinder-Jugend-Treffen) vor. Sie finden einmal im Monat statt. Das Sommercamp mit 50 Kindern war erstmals Teil des Hüllhorster Sommerferienprogramms und ein voller Erfolg. Dann berichtete Sabine Schnake als Vertreterin der Voltigierabteilung über die vergangene Saison. Der Wiederaufbauprozess der Leistungsgruppen im Nachwuchsbereich sei inzwischen fast abgeschlossen. Durch die Anschaffung und die Ausbildung neuer Voltigierpferde und die Umstrukturierung bestehender ­Mannschaften sei man hier inzwischen auf dem ­richtigen Weg. Auch die Abteilung Therapie und ­Pädagogik ­entwickle sich weiter. So gibt es eine neue Therapiegruppe unter der ­Leitung von Alissa Bulk. Dominik Braun berichtete über die Öffentlichkeitsarbeit. Die Homepage konnte die Zugriffszahlen im Vergleich zum Jahr 2015 teilweise ­vervierfachen und auch die Facebook-Kanäle des Vereins nähmen inzwischen an Reichweite zu. Das vereins­interne Newsletter-System müsse hingegen in der inhaltlichen Gestaltung noch weiterent­wickelt werden, funktioniere aber technisch inzwischen reibungslos. Nach den Ressortberichten des Vorstands stellte Dominik Braun, stellvertretend für den geschäftsführenden Vorstand, die geplante Teilnahme am Förderprojekt „Integration durch Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbundes vor. Der RV wolle sich zum Stützpunktverein „Integration durch Sport“ zertifizieren ­lassen und gemeinsam mit den Mitgliedern, bestehenden Netzwerken in Hüllhorst und Geflüchteten auf den Weg machen, einen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Integration zu leisten. Alicia Witte