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Nach dem Sieg ist vor dem Sieg

Die Teilnehmer des Trainings vom RV „Gustav Rau“ ­Westbevern mit Ausbilderin Miriam Henschke (neben der ­Reiterin), daneben Gastgeber Friedrich Johannsmann. Foto: A.-K. Johannsmann

Sie sind der FC Bayern München unter den Reit­vereinen im Münsterland. Siebenmal in Folge hat der RV „Gustav Rau“ Westbevern die Wanderstandarte der Stadt Münster schon nach Hause geholt. Insgesamt haben die Rekordsieger die berühmte Bauernolympiade schon 35-mal gewonnen. Zur Belohnung gab es in diesem Jahr einen Lehrgang bei der bekannten Grand Prix-Reiterin und Dressuraus­bilderin Miriam Henschke. „Mittlerweile müssten wir die Wand im Reiterstübchen streichen, wenn wir die Standarte wieder abgeben, deshalb wollen wir uns natürlich weiter verbessern“, lacht Trainerin Tanja Alfers. Neun Reiterinnen und Reiter sind am Osterwochenende in den Genuss des Exklusiv-Trainings bei Miriam Henschke gekommen. Den Transport gab es gratis von der Pferdespedition Johannsmann, auch das war Teil des Preises. Trainiert wurde abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse von Reiter und Pferd – egal ob ­Traversale, Einerwechsel oder Piaffe. Bei strahlender Sonne ging es dazu auf das Außenviereck der Reit­anlage in Steinhagen. „Eine halbe Stunde konzentrierter Input für jedes Team, das bedeutet Muskelkater für die Beine und den Kopf, das muss sich erst mal setzen“, erklärt Trainerin Miriam Henschke. Nach Würstchen vom Grill zum Abschluss ging es erst am nächsten Tag deshalb wieder aufs Pferd. „Bei einer Profi-Trainerin wie Miriam Henschke legen eben alle noch mal eine Schüppe drauf und arbeiten extrahart. Das ist toll zu sehen“, lobt Trainerin Tanja Alfers ihre Schützlinge. Sie freut sich darauf, die neuen Impulse und Fortschritte des Teams im wöchentlichen Training zu Hause umzusetzen. Auch ein Rekordsieger ist nicht unschlagbar. Aber wenn es nach Tanja Alfers und ihrer Equipe geht, soll es auch im nächsten Jahr wieder heißen: Westbevern, wer sonst? Ann-Katrin Johannsmann