Vereine & Verbände

Kaltblutzüchter besuchten zwei Betriebe

Mit dem Kaltbluthengst Heidjer stellte ­Familie Feldmann den Mitgliedern des ­Kaltblutzucht-, Reit- und Fahrvereins NRW einen Bundessieger vor. Foto: S. Rohlfing

Auf die Pferdebetriebe von Ute Feldmann in Hille und von Bernd Hannemann in Lübbecke führte die Karfreitagsausfahrt des Kaltblutzucht-, Reit- und Fahrvereins NRW. Mehr als 50 Kaltblutfreunde hatten sich mit dem Vorsitzenden des Vereins, Alfred Letterhaus, in den Kreis Minden-Lübbecke ganz im Norden Westfalens aufgemacht. „Die Zuchtstätte Feldmann hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wir haben Pferde im allerbesten Zustand gesehen“, unterstreicht Alfred Letterhaus. Ute und Karl-Heinz Feldmann und ihre Tochter Britta Gendatis hätten Pferde vom Feinsten vorgestellt. Rheinisch-Deutsche Kaltblüter ­werden in Hille seit fast 40 Jahren gezüchtet. Vierbeiner aus der Zucht haben höchste Auszeichnungen erreicht. Der 13-jährige Heidjer von Heron-Atom war 2009 Bundessiegerhengst. Alle Zuchtstuten tragen den Titel Staatsprämienstute. Ausgebildet sind die Pferde vor dem Wagen und unter dem Reiter. Züchterisch noch am Anfang steht Bernd Hannemann aus Lübbecke. Die erste Kaltblutstute kaufte er im ­vergangenen Jahr. Die dreijährige Fiola soll in diesem Jahr auf der ­Stutenschau in Detmold vorgestellt werden. Kaltblutpferdebesitzer ist der Lübbecker jedoch schon seit 24 Jahren. Etliche Siege und Platzierungen hat der Fahrsportler vom FRV ­Nettelstedt mit seinen Vierbeinern Adonis und Apollo in Ein- und ­Zweispänner-Wettbewerben erreicht, zweimal war er Vizekreismeister. Die Betriebsbesichtigungen an ­Karfreitag sind seit 15 Jahren gute Tradition im Kaltblutzucht-, Reit- und Fahrverein NRW. Offen ist der Verein, der 2018 seinen 25. Geburtstag feiern wird, für alle Kaltblutrassen. Jeder, der sich dem Kaltblutpferd verbunden fühlt, kann Mitglied werden. „Wir haben einen Mitgliederzuwachs entgegen allen Trends“, freuen sich Alfred Letterhaus und seine Stellvertreterin Margret Boos-Siepmann. „Wir hoffen, dass das so weitergeht und wir die Existenz des Vereins und des Kaltblutpferdes sichern können.“ Sonja Rohlfing