Sport

Vierkampf: Dreimal Gold, einmal Bronze

Die beiden Westfalenteams der Vierkämpfer mit Mannschaftsführerin Christa Middendorf. Foto: A. Benthaus

Nachwuchsvierkampf
 „So knapp war es selten“, bilanzierte Mannschaftsführerin Christa Middendorf mit Blick auf das Endergebnis des Westfalenteams beim bundesweiten Nachwuchsvierkampf. Gastgeber des Vierkampfes war der Pferdesportverband Rheinland, der das Turnier auf der verbandseigenen Anlage auf Gut Langfort ausrichtete.

Mit gerade einmal fünf Punkten Vorsprung hatte sich die E-Mannschaft, bestehend aus den Ponyreiterinnen Philippa Busacker, Thekla Hüwe, Mayla Lynn Langer und Franziska Niehoff nach dem abschließenden Stilspringen vor das zweitplatzierte Team aus dem Rheinland gesetzt. 17 128 Punkte hatten die Westfalen in den Teilprüfungen Schwimmen, Laufen, Dressur und Springen gesammelt. 17 123 Punkte zählte das rheinische Silberteam, das nach drei Teildisziplinen als Overnightleader zum finalen Springen angetreten war. Mit 16 508 Punkten sicherte sich das Team aus Bayern den Bronzerang.

Gold für Westfalen gab es auch in der Einzelwertung des Nachwuchsvierkampfs: Die Münsteranerin Franziska Niehoff war hier erfolgreich mit ihren Pony Just for Fun unterwegs. Teamkollegin Philippa Busacker, ebenfalls Münster, wurde Vierte der Gesamtwertung im Nachwuchsvierkampf. Mayla Lynn Langer belegte Platz sechs.

Bundesvierkampf
Beim Bundesvierkampf, der auch „Deutschlandpreis der Vierkämpfer“ genannt wird, holte die Mannschaft aus Westfalen Bronze. Es ritten, schwammen und liefen Anne Benthaus, Karlotta Eilers, Judith Peter und Antonia Vogt.

Das zweitplatzierte Team kam vom Pferdesportverband Rheinland, die Goldmedaille ging an das Team aus Bayern.

In der Einzelwertung des Bundesvierkampfes, auf A-Niveau stand mit Judith Peter eine Westfälin ganz oben auf dem Treppchen. Als einzige Teilnehmerin des Wettkampfs knackte sie die 6 000-Punkte-Marke. Maßgeblich dazu beigetragen hatte ihre hervorragende Dressurleistung mit Fashion Dancer.

„Wir hatten sehr gute Tauschpferde“, lobte Christa Middendorf die hohe Qualität der bereitgestellten Pferde aus den Landesverbänden Rheinland und Sachsen-Anhalt, die in diesem Jahr die zugelosten Partnerverbände der Westfalen waren.