Fahren

Newcomersieg bei Jubiläum

1115 Westfalen Cup
Westfalen Cup-Gewinner Eduard Kipshagen (li.) nahm den Zweitplatzierten Alfred Stöttwig mit auf die Ehrenrunde.

Die Zuschauer des zehnten Westfalen Cups sahen beim Finale in Greffen sowohl erfahrene Fahrer als auch Turniereinsteiger. „Reiter & Pferde in Westfalen“ unterstützt die Fahrsportserie seit ihrem Beginn.
Zum zehnten Mal fuhren in diesem Jahr Pferdezweispännerfahrer in der Klasse A um den Westfalen Cup. Und passend zum Jubiläum der Serie, die traditionell beim Fahrturnier des RuF Greffen Mitte September endete, stand ein neues Gesicht auf dem Treppchen: Eduard Kipshagen vom FSV Alt-Bürener-Land nahm zum ersten Mal am Westfalen Cup teil und landete quasi einen Start-Ziel-Sieg, denn direkt die erste Wertungsprüfung in Roxel im Mai hatte er gewonnen.
Nach den weiteren Wertungsprüfungen bei seinem Heimatverein auf Gut Wulfstal und beim RuFV Westbevern lag er vor dem Finale in Greffen in Führung. Dort siegte er im Hindernisfahren und wurde Dritter in der Dressur, gemeinsam mit Josef Stükerjürgen von der PSV Steinhagen-Brockhagen-Hollen. Im anschließenden Geländefahren konnte er sich nicht platzieren, dennoch war ihm der Sieg nicht mehr zu nehmen. Für seinen Erfolg erhielt Eduard Kipshagen einen Ehrenpreis von „Reiter & Pferde in Westfalen“. Seit Beginn der Serie vor zehn Jahren sponsert R&P die Wertungen und das Finale mit wertvollen Sachpreisen für die besten Fahrer aus westfälischen Vereinen. Erst im vergangenen Jahr hat Eduard Kipshagen mit dem Turniersport in der Klasse A begonnen. Seit vier Jahren ist der Familienvater in Besitz seiner beiden ungarischen Pferde Beugro und Xandro, die er sich extra für den Fahrsport anschaffte. Zuvor fuhr er mit seinen älteren Pferden gelegentlich Paare zur Trauung. Mittlerweile hat der beruflich als Produktionsleiter tätige Hövelhofer aber Gefallen am Turnierfahren gefunden. „Ich werde wieder antreten“, ist sich Eduard Kipshagen sicher.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 11/2015 von Reiter & Pferde in Westfalen.