Sport

Die dicke Tour

Jens Baackmann mit Carmen im Großen Preis.

Jens Baackmann aus Münster holte sich den Sieg im Großen Preis mit der Westfalenstute Carmen. Felix und Toni Haßmann dominierten ansonsten in allen drei Touren mit Siegen und Platzierungen.
Bei den beiden schwersten Springen des K+K Cup ging es um Erfolg, gutes Geld, ein Auto, weitere Ehrenpreise und um die letzten Tickets zur Teilnahme am Finale der „Masters League“, einer hochdotierten Spring-serie. Die feiert ihre Schlussveranstaltung mit dem Großen Preis im März beim Signal Iduna Cup in den Dortmunder Westfalenhallen. Insofern ist der K+K Cup immer ein Wegweiser in Richtung Dortmund.
Einer, der sich über seine Teilnahme am Internationalen Dortmunder Vier-Sterne-Turnier gar keine Sorgen mehr machen muss, ist der Münsteraner Jens Baackmann. Als strahlender Gewinner des Großen K+K Preises, und das zum ersten Mal in seiner reiterlichen Karriere, verließ der 31-Jährige die Halle Münsterland und ist für Dortmund qualifiziert. Auch der erst 18-jährige Lars Volmer vom RV Legden hat mit seinem zweiten Platz im Großen Preis auf Maja H das Ticket für Dortmund fest in der Tasche und kann dort den etablierten internationalen Stars den Kampf ansagen … Die Oldenburger Stute Maja H von Contendro ist sein Top-Pferd dafür, obwohl er sie erst seit anderthalb Jahren reitet. Den dritten Platz im Großen Preis sicherte sich Toni Haßmann vom RV Lienen mit dem elfjährigen Westfalenwallach Bien-Aimee De La Lionne von Balou du Rouet-Pit I (Z.: Friedrich-Wilhelm Schulte-Göcking, Dortmund). Ein toller Erfolg, doch Toni war nicht ganz zufrieden mit sich: „Ich hab‘ alles gegeben, ich weiß nicht, wo ich‘s hab liegenlassen“, dachte er über seine Zeit nach – dabei hatte er mit null Fehlern und 33,33 Sekunden nicht nur eine witzige Schnapszahl hingelegt, sondern war auch nur 0,11 Sekunden langsamer gewesen als Lars Volmer (33,22) und 0,38 als Jens Baackmann (32,95).

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 2/2017 von Reiter & Pferde in Westfalen.