Sport

Dressur pur

Anabel Balkenhol präsentierte einen gereiften Heuberger TSF und wurde Zweite des Grand Prix Spezial.

Beim K+K Cup in Münster versammelten sich einige Topstars der Dressur und präsentierten ihre bewährten Pferde oder hoffnungsvolle Youngster. Münster ist auch immer erste Bewährungsprobe für den Nachwuchs im Sattel.
Den „großen Sport“ im Dressurviereck beherrschte die Billerbeckerin Helen Langehanenberg mit ihrem Top-Pferd Damsey FRH von Dressage Royal. Das Paar gewann den Grand Prix und den Spezial mit Abstand, der 16-jährige Damsey zeigte sich in Topform und erhielt im Spezial 79,74 %. Demnächst muss die Championatskader-Reiterin allerdings pausieren, denn das zweite Kind ist unterwegs, sodass Helen die Saisonplanung im Weltmeisterschaftsjahr vorsichtig angeht: „In Amsterdam und Neumünster würde ich gerne noch starten, danach muss ich schauen, das ist schlecht planbar“, sagte sie nach dem Spezial. Im Grand Prix folgte den Siegern Dorothee Schneider mit ihrem Nachwuchspferd Faustus von Falsterbo auf Platz zwei, Dritte wurden Anabel Balkenhol und Heuberger TSF von Imperio. Im Spezial waren Anabel Balkenhol und ihr Trakehnerhengst dann Zweite, worüber die Rosendahlerin hoch erfreut war. „Heuberger war sensationell heute. In Stuttgart lief es ja nicht so toll, ich denke aber, wir konnten hier in Münster zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind“, gab sie nach der Prüfung zu Protokoll. Für 2018 peilen Anabel Balkenhol und Heuberger Starts in internationalen Prüfungen an. Strahlen konnte auch Charlott-Maria Schürmann aus Gehrde. Mit ihrem nun 15-jährigen Breitling-Sohn Burlington FRH war sie Dritte im Spezial. „Burlington ist hier fantastisch gegangen, ich habe den Eindruck, dass er mit den Jahren immer besser wird“, freute sie sich. Seit drei Jahren reitet die frühere Europameisterin der Junioren bei den „Großen“ mit, den Einstieg in den Grand Prix-Sport schaffte sie mit Burlington, den sie reitet, seit er sechs Jahre alt ist. In der laufenden Saison möchte sie mit dem Hengst weiterhin international an den Start gehen. Bester Westfale der „klassischen Tour“ war UllrichEquine‘s St. Emillion von Sandro Hit-Ehrenwort (Z.: Walter Niewerth, Reken) mit der Norwegerin Isabell Freese vom RV Oldenburger Münsterland. Das Paar belegte Rang zwölf im Spezial. In der Kür-Tour bestand die Qualifikation aus einem Kurz-Grand Prix, den Marcus Hermes vom RV Appelhülsen mit Rovereto von Rousseau gewann. Das Paar setzte sich auch in der Kür durch. Jeweils Platz zwei ging an die Finnin Emma Kanerva und ihren Riverdance von Rascalino. Dritter im Kurz-Grand Prix war der Däne Martin Christensen mit Bacchus von Worrenberg von Belissimo M. Platz drei in der Kür holte sich die Krefelderin Annabel Frenzen mit Leolux von Lord Loxley.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 02/2018 von Reiter & Pferde in Westfalen.