Sport

Das doppelte Steinfurt

Das siegreiche Steinfurter Springteam. Foto: A. González

Erfolgsverwöhnt sind die Steinfurter Reiter. In diesem Jahr aber toppten sie alles bisher Dagewesene und gewannen mit beiden Mannschaften die Wettbewerbe des Westfalentags.
Herbert Schmerling und Oliver Oelrich hatten die beiden Steinfurter Mannschaften auf die Prüfungen des Westfalentags vorbereitet. Geritten wurde jeweils auf dem Niveau der Klasse M. 15 Teams traten im Springen an, 14 Equipen maßen sich in der Dressur. Ist der Sieg in der Dressur eine Wiederholung aus dem vergangenen Jahr, so war der Triumph im Springen etwas überraschender, wenn auch nicht bar jeder Wahrscheinlichkeit, denn das Team hatte 2018 in der Besetzung Grit Schulze Wierling, Atsushi Sakata, Evelyn Beyer und Richard Vogel Platz drei klar gemacht. Nun präsentierte Herbert Schmerling, der seit rund 15 Jahren für die Mannschaftsführung beim Westfalentag verantwortlich ist, sein Team in fast gleicher Besetzung. Grit Schulze Wierling hatte wie 2018 American’s Abbygale gesattelt, Atsushi Sakata brachte wiederum Berith mit und Evelyn Beyer setzte auf ihren bewährten Carl Gustav. Neu im Team war die 28-jährige Schwedin Alexandra Bergwall-Ingvarsson, wie Atsushi Sakata vom RV Greven. Sie ritt Kool Kaya A. Entschieden wurde das Finale der besten fünf Mannschaften aus der Qualifikation in einem Stechen zwischen Atsushi Sakata für Steinfurt und Klaus Otte-Wiese für den Pferdesportverband Sauerland. Der musste als Erster in den Parcours und verzeichnete zwar eine schnelle Zeit, aber leider auch einen Abwurf. So hatte Steinfurts Schlussreiter einen Vorteil und konnte auf Nummer sicher gehen: Null Fehler bedeuteten den Sieg für Steinfurt – es ist der zweite Teamsieg im Springen, seit der Westfalentag von Dortmund nach Münster gewandert ist. Die Reiter aus dem Sauerland wurden Zweite vor den Teams aus Borken, Coesfeld und dem Märkischen Reiterverband. Vorjahressieger Unna-Hamm hatte Pech, konnte keinen fehlerfreien Ritt nach Hause bringen und wurde Zwölfter.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 02/2019 von Reiter & Pferde in Westfalen.