Sport

Der König hat den Thron zurückerobert

Der Einmarsch der Mannschaften der Bauernolympiade kreiert jedes Mal ein beeindruckendes Bild.

Den Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster beim K+K Cup, liebevoll die „Bauernolympiade“ genannt, gewann der RV „Gustav Rau“ Westbevern – bei der 84. Auflage zum 37. Mal! Mit weniger als einem Punkt Abstand sicherten sich die Westbeverner den Sieg vor den Reitern des RV „St. Georg“ Saerbeck – auch dieser Verein hat schon lange ein Wörtchen mitzureden bei der Baunernolympiade und war im Vorjahr Zweiter. Auf Rang drei ein weiterer alter Bekannter auf vorderen Plätzen des Top-Events: der ZRFV Albachten.
Legendär ist die Bauernolympiade vor allem wegen der Mannschaftskür auf A-Niveau. Der Leistungsstand ist dort derart hoch, dass sogar durchgehende Neuner-Noten keinesfalls eine Garantie für den Sieg sind. Es müssen schon Zehnen her, um im Feld der Vereine aus dem Reiterverband Münster auch nur den Hauch einer Chance auf eine vordere Platzierung zu haben. So war es auch in diesem Jahr.
Nach der letzten Teilprüfung des Dreikampfs aus A-Dressur, A-Kür und Mannschafts-A-Springen tat sich auf den drei oberen Rängen nichts mehr. Dahinter freuten sich einige Teams über gute Resultate im Parcours, die dazu führten, dass ab Rang vier reges Plätzetauschen einsetzte. So schaffte es der zuvor an neunter Stelle rangierende RV Rinkerode nach optimalem Springergebnis auf Platz sechs. Der RV Roxel verbesserte sich um einen Platz von fünf auf vier. Das Nachsehen hatten die Vorjahressieger vom RV Nienberge-Schonebeck, die zu viele Abwürfe auf zu viele Reiter verteilten und am Ende Fünfte wurden. Am Start waren insgesamt 14 Teams aus 16 Vereinen aus dem Reiterverband Münster. Zwei Teams hatten sich aus jeweils zwei Vereinen zusammengefunden – auch das ist möglich bei der Bauernolympiade.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 02/2020 von Reiter & Pferde in Westfalen

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