Sport

Signal Iduna Cup abgebrochen

Das Internationale Reitturnier in der Dortmunder Westfalenhalle wurde zwar noch fast zuschauerlos begonnen, aber dann am letzten Turniertag abgebrochen. So fielen der Große Preis und der Grand Prix Spezial aus.
Der Pferdesport hat in der Dortmunder Westfalenhalle eine lange Tradition. Immerhin gab es bereits 1925 im Einweihungsjahr der alten Westfalenhalle schon ein Turnier mit deutschlandweiter Bedeutung. In seiner nunmehr 95-jährigen Geschichte hat der Pferdesport in der Westfalenhalle also viel erlebt. Aber einen Abbruch während des laufenden Turniers, das gab es noch nie. Das Turnier war inmitten der Corona-Krise noch begonnen worden mit der damals geltenden Auflage, unter 1 000 Turnierbeteiligten zu bleiben. Doch da sich die Lage rasant veränderte, ereilte die Dortmunder am Sonntag die Verpflichtung zum Abbruch des Turniers.
Kurz nach 10 Uhr forderte daher Turnierleiter Dr. Kaspar Funke mit tränenerstickter Stimme die paar Dutzend Menschen, die gerade eine Dressurprüfung der schweren Klasse für Nachwuchsreiter verfolgten, auf, die Halle sofort zu verlassen. Unmittelbar nach Ende der Prüfung um 10.30 Uhr wurde das Turnier für alle Beteiligten komplett abgebrochen.
Zuvor war das Turnier von der
Stadt Dortmund gegen strenge Auflagen genehmigt worden. Zahlende Zuschauer waren nicht erlaubt, lediglich Aktive, Pfleger, für den Turnierablauf notwendige Funktionsträger, Medienvertreter sowie eine kleine Anzahl von VIPS und Logeninhaber waren zugelassen. Dies entsprach der wenige Tage zuvor aufgestellten bundesweiten Regelung, dass Veranstaltungen bis zu 1 000 Teilnehmern noch zugelassen waren. Zusätzlich wurde die Ankunftszeit aller Anwesenden erfasst, und ihre Kontaktdaten wurden aufgenommen.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 04/2020 von Reiter & Pferde in Westfalen

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