Sport

Angelique Rüsen Vizemeisterin

Angelique Rüsen und Carlson gewannen die Silbermedaille bei den Springreiterinnen. Foto: S. Lafrentz

Die Deutschen Meisterschaften der Springreiter sind entschieden. Die Titel sicherten sich Simone Blum und Laura Klaphake. Silber bei den Damen gab es für die Marlerin Angelique Rüsen. Felix Haßmann und der Westfale Balzaci gewannen das Championat des CSI**, Lara Weber siegte im U 25-Springpokal.
Bei den Deutschen Meisterschaften gibt es eine Besonderheit: In der Konkurrenz der Damen dürfen nur Damen starten, in der Konkurrenz der „Reiter“ dürfen Herren und Damen starten, Letztere tun es aber selten. Diesmal war es anders, und prompt ging die Goldmedaille bei den „Reitern“ an die einzige Dame im Starterfeld: Simone Blum aus dem bayrischen Zolling besiegte im Sattel von DSP Alice die männliche Konkurrenz. Der Bundestrainer Otto Becker hatte der bis dahin amtierenden Deutschen Meisterin der Damen geraten, in dieser Konkurrenz anzutreten: „Simones Pferd ist hervorragend gesprungen, ich hatte sie schon für Hamburg auf dem Schirm, wollte sie aber langsam aufbauen. Ein Paar, was wir in Zukunft einbauen werden,“ sagte Becker. Auch Simone Blum war mehr als zufrieden: „Der Unterschied zwischen Alice und einem sehr guten Pferd ist noch mal enorm. Mit Alice habe ich ein Ausnahmepferd! Ich bin relativ entspannt hierher gekommen und hätte es niemals erwartet, aber Balve ist anscheinend mein Platz. Es gibt hier einfach tolle Bedingungen, der Kurs war schön gebaut – anspruchsvoll, aber fair. Ich war recht cool, bis der Parcours aufgebaut wurde, dann wurde ich doch sehr aufgeregt. Alice gibt mir aber immer ein gutes Gefühl.“ Ganz knapp an den Medaillenrängen vorbei schrammte Marco Kutscher. Der für den RV Riesenbeck aktive Profi holte auf der Chacco-Blue-Larenco-Tochter Chaccorina (Z.: Georg Doetkotte, Gronau) am Ende den vierten Rang, nachdem die beiden die erste Wertung gewonnen hatten. Vizemeister wurde Holger Hetzel mit Legioner. Der Riesenbecker Christian Kukuk und Colestus von Cornet Obolensky-Stakkato (Z.: Hartwig Rellensmann, Extertal) wurden in der ersten Wertungsprüfung zur Meisterschaft Zweite. Platz sechs in der Finalprüfung, die genau wie die erste Wertungsprüfung als Springprüfung der Klasse S**** ausgeschrieben war, war das Ergebnis für Holger Hetzel aus Goch und Come to win von Cornet Obolensky-Coronino (Z.: Heinrich Ramsbrock, Menslage).

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 7/2017 von Reiter & Pferde in Westfalen.