Sport

Westfälische Dressurpferde top

Siegten souverän in der Quali zum ­Louisdor-Preis und in der Einlaufprüfung: Westfalenhengst Escolar und ­Reitmeister Hubertus Schmidt. Foto: K.-H. Frieler

Beim Vier-Sterne-CDI anlässlich des internationalen Turniers in Oldenburg dominierten westfälische Dressurpferde und -reiter die Haupt- und auch die Nachwuchsprüfungen.
In Oldenburg ritt die Münsteranerin Ingrid Klimke Franziskus in der Grand Prix-Kür des Vier-Sterne-Dressurturniers auf den zweiten Rang, nachdem die beiden im Grand Prix Dritte gewesen waren. Der „Probelauf“ in Sachen Kür war nicht vollständig zur Zufriedenheit der Münsteranerin ausgefallen. „Also im Vergleich zu zu Hause, waren wir doch etwas zu schnell unterwegs“, lachte Klimke, die den Agravis-Cup als Testlauf für die Grand Prix Kür mit Franziskus nutzte. „Der Hengst ist ein Profi und kennt seine Aufgabe, und diesen Eifer will ich nun einfach in geordnete Bahnen lenken“, gab Klimke zu Protokoll.
Den Sieg im Grand Prix sicherte sich Hubertus Schmidt aus Borchen mit Imperio vor Anabel Balkenhol aus Rosendahl und Heuberger. Der vierte Rang ging an den Billerbecker Marcus Hermes auf ZINQ Abegglen FH von Ampère-Carabas I (Z.: Christa Nagelschmidt-Terwort, Haan). Dieses Paar ging im Grand Prix Spezial als Erster auf die Ehrenrunde und verwies Anabel Balkenhol mit Heuberger sowie Hubertus Schmidt und Imperio auf die Plätze zwei bzw. drei. Die Qualifikation zum Finale des Louisdor-Preises und auch die Einlaufprüfung hierzu gewann Hubertus Schmidt auf Escolar von Estobar NRW-Fürst Piccolo (Z.: Sabine Ludwichowski, Recklinghausen). In beiden Konkurrenzen folgte Ingrid Klimke mit SPH Dante auf dem zweiten Rang. Jil-Marielle Becks aus Senden und Damon’s Satelite NRW von Damon Hill-Rubin-Royal (Z.: Christian Becks, Senden) gingen in beiden Prüfungen als Dritte auf die Ehrenrunde. „Escolar ist abwechslungsreich und mit reduziertem Umfang trainiert worden“, sagte Hubertus Schmidt nach seinem Erfolg. Escolar sei als Deckhengst sehr gefragt und beides – Sport und Deckeinsatz – wollte man ihm nicht zumuten. Mit 76,76 Prozent gewann das Paar deutlich die Interm#ediaire II im Louisdor-Preis. Bereits 2017 brillierten Schmidt und Escolar im Finale des Nürnberger Burg-Pokals, jetzt heißt das Ziel Finale im Louisdor-Preis im Dezember. „Escolar ist ein Schnell-Lerner und was er begriffen hat, sitzt dann auch“, schwärmte Schmidt.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 12/2018 von Reiter & Pferde in Westfalen.