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Bundesvierkampf: Vier Medaillen für Westfalen - davon zweimal Gold!

Das Westfalenteam freute sich über ingesamt vier Medaillen beim Bundesvierkampf. (Foto: M. Jablonski)

 Besser spät als nie, hieß es für den Bundesvierkampf und Bundesnachwuchsvierkampf, die mit rund sechsmonatiger Verspätung am vergangenen Wochenende in Appelhülsen ausgetragen wurden. Dabei gelang den Titelverteidigern aus Westfalen mehr als nur ein Heimsieg: Mit jeweils zwei Teams am Start, sicherten sie sich Gold in beiden Abteilungen und darüber hinaus Silber im Vierkampf und Bronze im Nachwuchsvierkampf. Die beiden übrigen Medaillen gingen ins Rheinland.

Es war das Team Westfalen II, das im Laufen wie auch Schwimmen und Dressurreiten die höchste Punktzahl aller zwölf Teams davontrug. Mit einem Endstand von 17 350 Punkten war Sina Brügger aus Ascheberg, Johanna Henrichs aus Schloß Holte-Stukenbrock, Johann Vogt aus Brakel und Amelie Tönnissen aus Senden der Sieg im Bundesvierkampf nicht zu nehmen.

Im Parcours hatte nicht Westfalen II, sondern die Konkurrenz aus dem eigenen Verband – Westfalen I – die Nase vorn. Mit insgesamt 17 173 Punkten landeten Maya Gretenkord aus Dortmund, Alessia Meier aus Hüllhorst, Fiona Mönsters aus Coesfeld und Ann Madeleine Cordes aus Münster auf dem Silberrang der Gesamtwertung. Die Bronzemedaille ging mit 16 911 Punkten an die Mannschaft aus dem Rheinland.

Die drei führenden Teams stellten jeweils auch die Podestplätze in der kombinierten Einzelwertung. Der dritte Platz ging an Alessia Meier, die sich als beste Schwimmerin und Springreiterin des Teams Westfalen I hervortat. Die Silbermedaille ging dank Victoria Theresia Joostens Leistungen ins Rheinland. Die höchste Punktzahl – nicht nur innerhalb ihres Teams Westfalen II – erzielte allerdings Sina Brügger, die im vergangenen Jahr bereits Zweite der Einzelwertung im Bundesnachwuchsvierkampf war und in diesem Jahr am Bundesnachwuchschampionat Vielseitigkeit teilgenommen hat.

Auch beim Bundesnachwuchsvierkampf war den Gastgebern der Sieg nicht zu nehmen. Mit einem Ergebnis von 17 346 Punkten machte Westfalen I mit Marla Moderegger aus Lüdinghausen, Mia Ketteler aus Bocholt, Lale Brinkmeier aus Espelkamp und Zoe Maria Czerwonka aus Dortmund das Rennen.

Gleich drei Mannschaftsreiterinnen kamen in der Dressur über die 8,0, allen voran Marla Moderegger, die mit einer 8,8 die Höchstnote erzielte. In der kombinierten Einzelwertung wurde die 13-Jährige aus Senden allerdings „nur“ Dritte. Die Plätze eins und zwei machten ihre Teamkollegin Lale Brinkmeier und Franziska Bockhorn aus Goch unter sich aus – zugunsten der Rheinländerin.

Komplettiert wurde der Heimerfolg der Westfalen durch eine Bronzemedaille für Team II. Mit etwas Abstand auf die ersten beiden Teams belegten Lena-Sophie Jankord aus Münster, Sophia Hanning aus Nottuln, Judith Peter aus Coesfeld und Lukas-Wilhelm Sühling aus Borken mit 16 643 Punkten Platz drei. Für Judith Peter gab es übrigens noch einen Sonderpreis. Sie war die schnellste Läuferin im Bundesnachwuchsvierkampf.

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