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Dressur-EM: Gold für von Bredow-Werndl, Silber für Werth, Bronze für Dufour

Die Dänin Cathrine Dufour ritt ihren Westfalen Bohemian zur Bronzemedaille. (Foto: L. Gregg/FEI)

 Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen und TSF Dalera BB haben in Hagen a.T.W. ihren ersten Einzel-Europameistertitel gewonnen. Im Grand Prix Spezial erreichten sie 84,271 %. Nach einem besonders emotionalen Tag gewannen Isabell Werth aus Rheinberg und Weihegold OLD mit 81,702 % die Silbermedaille vor der Dänin Cathrine Dufour und ihrem Westfalen Bohemian von Bordeaux-Samarant (Z.: Heinrich Langewellpott, Espelkamp) mit 81,079 %.

Für Isabell Werth hatte der Donnerstag mit einem schönen Moment begonnen. Sie besuchte Bella Rose in der Tierklinik und fand ihre Olympia-Stute wohlauf und schon wieder Gras fressend vor. Am Vortag war Bella Rose mit einer Kolik in die Klinik gebracht und umgehend operiert worden.

Auf Platz elf abgeschlossen und damit ebenfalls qualifiziert für die Grand Prix Kür, in der morgen noch einmal Einzel-Medaillen vergeben werden, haben sich Helen Langehanenberg aus Billerbeck und die Holsteiner-Stute Annabelle. Sie erreichten im Grand Prix Spezial 75,228 Prozent. „Es war mein erklärtes Ziel, das hier fehlerfrei zu schaffen, da ich im Grand Prix gesehen habe, was so ein Einer-Fehler hier gekostet hat.“, sagte Langehanenberg rückblickend über ihren Grand Prix.

Dorothee Schneider aus Framersheim und Faustus lagen auf Platz 14 des Klassements im Grand Prix Spezial. Das hätte die Qualifikation für die Kür bedeutet, dort dürfen jedoch nur maximal drei Paare einer Nation antreten.

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