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Ergebnisse vom Turnier in Dortmund

Die Prüfungen in Dortmund wurden vor leeren Rängen ausgetragen. (Foto: K.-H. Frieler)

 Der Signal Iduna Cup in der Dortmunder Westfalenhalle wurde am Turnier-Sonntagvormittag aufgrund einer Verfügung der Stadt Dortmund wegen des Corona-Virus abgebrochen. Bis dahin konnten alle Prüfungen – allerdings ohne Zuschauer – ausgetragen werden.

Seit Donnerstagnachmittag wurde in der Westfalenhalle vor leeren Tribünen geritten. Lediglich ein paar Tische im Logenbereich standen den Sponsoren und Teilnehmern zur Verfügung. Die Ausstellung in den Nebenhallen war gar nicht erst aufgebaut worden, auch die gastronomische Versorgung beschränkte sich auf das Notwendigste.

Das Championat von Dortmund, die zweitwichtigste Prüfung hinter dem ausgefallen Großen Preis, gewann ein junger Gast aus Belgien. Gilles Thomas, 21-jähriger Neffe des langjährigen Nationenpreisreiters Marc van Dijck, meisterte das zwölf Paare umfassende Stechen mit seiner Stute La Luna Hidalgo in Bestzeit und verwies Felix Haßmann aus Lienen mit Carreras auf Platz zwei. Haßmann hatte den neunjährigen Holsteiner zum ersten Mal mit auf einem Turnier. Er gehört einem japanischen Schüler des Lieneners. Dritter wurde Jan Werke mit Nashville.

Auf dem Dressurviereck setzte Ingird Klimke aus Münster ein Zeichen. Im Sattel von Franziskus dominierte die Reitmeisterin den Grand Prix mit 75,217 %. Das zweitbeste Ergebnis erzielte der in der Nähe von Dortmund lebende Finne Henri Ruoste mit Kontestro (72,065 %) vor der Framersheimerin Dorothee Schneider, die Faustus einsetzte (72,065 %).

Die sieben Paare umfassende Kür am Samstagabend gewann Fabienne Lütkemeier aus Paderborn mit Fabregaz (75,813 %). Das Paar hatte den Grand Prix mit Platz fünf abgeschlossen.

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