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Otto-Lörke-Preis für Westfalen-Wallach Valesco

Valesco und Fabienne Müller-Lütkemeier beim Turnier in Kronberg 2021. Foto: S. Lafrentz

 Der Otto-Lörke-Preis geht in diesem Jahr an Valesco. Der zehnjährige Wallach von Vitalis-Douceur (Z.: Karl Niemann, Hörstel) gewann in diesem Jahr bereits vier internationale Grand-Prix-Prüfungen. Mit dem Preis werden Valescos Reiterin Fabienne Müller-Lütkemeier sowie seine Besitzerin und Ausbildern Gina Capellmann-Lütkemeier, beide aus Paderborn, ausgezeichnet.

Erste Turniererfahrung in Reitpferdeprüfungen sammelte Valesco mit seiner früheren Reiterin Christiane Ulmker aus Neuenkirchen. Ab 2016 war es dann Fabienne Müller-Lütkemeier, die den Fuchswallach auf Turnieren vorstellte und zusammen mit ihrer Mutter Gina Capellmann-Lütkemeier weiter ausbildete. Als Dreijährigen hatten die beiden Valesco auf einer Auktion des Westfälischen Pferdestammbuchs entdeckt. Seine ersten internationalen Starts in St. Georg und Intermediaire II im dänischen Herning münzte der Fuchswallach 2019 gleich in Siege um. 2021 folgte der Einstieg in den Grand-Prix-Sport und die Qualifikation für das Finale des Louisdor-Preises, in dem er Platz drei belegte. Beim CHIO Aachen siegte Valesco in Grand Prix und Spezial der CDI4*-Tour.

Das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) zeichnet mit dem Otto-Lörke-Preis den Reiter, den Ausbilder und den Besitzer desjenigen, höchstens zehn Jahre alten Dressurpferds aus, das dem DOKR-Dressurausschuss durch besonders herausragende Erfolge in internationalen Grand-Prix-Prüfungen aufgefallen ist. Pferde wie Satchmo, Bonaparte, Farbenfroh, Rusty, Gigolo, Rembrandt, Weihegold OLD, TSF Dalera BB, Showtime FRH, Cosmo oder Bella Rose haben diesen Preis bereits erhalten.

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