Voltigieren

Siegesserie für Drewell

0615 Volti Drewell
Jannis Drewell aus Stein­hagen hat derzeit einen Höhenflug. Foto: D. Kaiser

Das CVI im belgischen Moorsele war ein ­gutes Pflaster für die westfälischen ­Voltigierer. Jannis Drewell siegte bei den Herren, die Voltigierer aus Brakel wurden Zweite bei den Gruppen, Franziska Peitzmeier gewann bei den Juniordamen.
Jannis Drewell aus Steinhagen hat bei einem weiteren internationalen Großereignis ein Ausrufezeichen gesetzt: Im belgischen Moorsele voltigierte der Sportsoldat aus Westfalen – der kürzlich in Italien erstmals in seiner Karriere ein CVI gewann – mit seinem Pferd Lago Maggiore erneut an die Spitze eines hochkarätigen Feldes.
Weitere deutsche Siege holten Pia Engelberty und Torben Jacobs im 3*-Pas-de-Deux, das U18-Team des RSV Neuss-Grimlinghausen bei den Junior-Teams sowie die 2*-Einzel-Junioren Tim Andrich und Franziska Peitzmeier. Die Juniorvoltigierer aus Brakel wurden Zweite. Jannis Drewell hat weiterhin einen echten Lauf. Im italienischen Fossalta Di Portogruaro hatte der Sportsoldat vom Pferdesportverein Steinhagen-Brockhagen-Hollen bereits im April gesiegt. Etwas überraschender kam der Triumph in Moorsele. Denn hier setzte sich der Westfale gegen namhafte Konkurrenz aus dem Bundeskader durch: Am Ende triumphierte der 23-Jährige, der von seiner Mutter Simone Drewell longiert wurde, mit 7,87 Punkten vor den Franzosen Clement Taillez und Vincent Haennel. Besonders beeindruckend: Drewell gewann die finale Kür mit großem Abstand und zeigte sich auch im Technikprogramm als bester deutscher Akteur. „Jannis ist in Hochform! Dazu kommt, dass er gelernt hat, seine Fähigkeiten im Wettkampf voll abzurufen“, so Bundestrainerin Ramge. Ohne deutsche Namen blieb das Podest im 3*-Wettbewerb der Damen. Die Schweizerin Simone Jäiser siegte mit 7,848 Punkten vor der Französin Anne Sophie Musset und Hannah Eccles aus Schottland. Christine Kuhirt (Bochum) landete auf Platz neun. Die amtierenden Weltmeister vom RSV Neuss-Grimlinghausen mussten sich nach über einem Jahr erstmals wieder geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainerin und Longenführerin Jessica Lichtenberg landete nach drei Umläufen hauchdünn hinter den Franzosen. Rang vier erturnte die Mannschaft Metelen aus Westfalen mit Wizzard und Kerstin Bock an der Longe.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 06/2015 von Reiter & Pferde in Westfalen.