Zucht

Frami von Berlar überzeugte

Der IPZV Münsterland lud vom 15. bis 17. April zu den 26. Handorfer Islandpferdetagen ein. Neben der Körung der Hengste standen Sportprüfungen bis zur höchsten Klasse an. Siegerhengst 2016 wurde Frami von Berlar.
Die 26. Handorfer Islandpferdetage starteten traditionell mit den Jungpferdeprüfungen am Turnierfreitag. In deren Rahmen wurden auch die Hengstkörungen vorgenommen. Insgesamt erhielten zehn dreijährige Hengste und fünf vierjährige die Zuchtzulassung. Sie wurden in das Hengstbuch I eingetragen. Für die Körung müssen die Hengste eine Mindestnote von 7,80 erreichen. Sie setzt sich zusammen aus der Beurteilung von Exterieur, Interieur und Gangvermögen. Vorgestellt hatten sich 19 Dreijährige und neun Vierjährige. Auch drei und vierjährige Stuten wurden den beiden Richtern vorgestellt. Chefrichterin war Barbara Frische, als zweiter Richter fungierte Tom Buijtelaar.
Zum Siegerhengst machten die Richter Frami von Berlar von Kraftur vom Kranichtal aus einer Mutter von Dreyri von Roetgen aus der Zucht von Elisabeth Berger in Bestwig. Der Hengst hatte für Exterieur, Interieur und Gangvermögen jeweils die Note 8,20 erhalten. Mit einer Gesamtnote von 8,19 nur knapp dahinter rangierte der Erste Reservesieger Asti vom Glockenhof von Alfasteinn fra Selfossi-Bakkus fra Bakka aus der Zucht von Harald Kasper in Lichtenau. Er erhielt die Einzelnoten 8,0; 8,2 und 8,3.
Den Titel Zweiter Reservesieger darf nun Svanur von Seimur führen. Der Hengst aus der Zucht von Eike Rickmers aus Quickborn stammt ab von Stakkur von Sei-Bliki fra Skefilsstödum. Seine Gesamtnote war die 8,18 (8,1; 8,0; 8,3).

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 5/2016 von Reiter & Pferde in Westfalen.