Zucht

Die Familie der Estelle

In der Grand Prix-Klasse unterwegs: Tessa Frank und Easy Fellow, Spross der Familie der Estelle. Foto: K.-H. Frieler

Der Stutenstamm der Estelle von Ehrenschild brachte zahlreiche hochwertige Auktions- und Dressurpferde hervor. Die Zuchtstätten Böker in Spelle und Ulmker in Neuenkirchen pflegen ihn bis heute.
Der Ursprung des so erfolgreichen Dressurstammes der Estelle liegt in der Zuchtstätte Aloys Detert aus Altenmelle im Landkreis Osnabrück. Die bereits in Westfalen registrierte Tochter des Ehrenschild stammt aus dem Jahrgang 1962. Estelle war bei dem leider schon verstorbenen Züchter Heinrich Feldmann aus Holtwick zuhause und wurde in den Jahren 1969 und 1970 dem bewegungsstarken Landbeschäler Dompfaff zugeführt. Aus dieser Kombination entstanden zwei Töchter mit den Namen Delficord und Dunja. Aus diesem Zweig gab es mehrere in Dressur und Springen sowie in der Vielseitigkeit der Klasse M hoch erfolgreiche Pferde. 1978 wurde Estelle dem Warendorfer Sudan xx-Sohn Sulla zugeführt. Aus dieser Verbindung wurde 1979 die Hauptstammbuchstute Silke geboren. Auch dieser Zweig brachte in der Anpaarung mit Rigoletto über General I etliche M- und S-erfolgreiche Dressur- und Springpferde hervor.
1972 ließ Heinrich Feldmann Estelle vom Warendorfer Landbeschäler Rasputin von Radetzky-Sinus decken. Diese Anpaarung sollte sich als Volltreffer erweisen. 1973 wurde die Tochter Raspe geboren. Diese bedeutende Rasputin-Stute wurde zunächst mit den seinerzeit im Kreis Coesfeld stationierten Landbeschälern Milan und Rosenkavalier angepaart. Gerade die Verbindung mit dem 1966 geborenen Milan von Marconi xx-Goldmann sollte sich als absoluter Glückgriff erweisen. Die beiden Töchter Mira (1979) und Mirabell (1981) wurden geboren.

Lesen Sie den kompletten Artikel in der Ausgabe 6/2016 von Reiter & Pferde in Westfalen.