Zuchtnews

Hilton und Hummel waren die besten Kaltblüter

Landbeschäler Hilton gewann die Leistungsprüfung mit der überragenden Note 9,15. (Foto: G. Frerich/NRW Landgestüt)

 Bei der traditionellen Feldprüfung für Kaltblüter im NRW Landgestüt in Warendorf konnten zwei Warendorfer Schwergewichte ihre besondere Qualität beweisen. Der Rheinisch-Deutsche Kaltbluthengst Hilton von Hartmut-Marc (Z.: ZG Biegel, Harsewinkel) siegte mit der überragenden Note 9,15 vor seinem Landgestütskollegen Augustus von Arminius II, dessen Leistung mit der Endnote 8,36 belohnt wurde. Dritter war Frenk von Fritz mit der Note 8,26. Landbeschäler Nordstern von Nikolaus-Obelix (Z.: Reinhard Burlage, Molbergen) belegte Rang sechs mit der Wertnote 7,51.

Bei den Stuten gewann Hummel von Higgins-Marc (Z.: Heinrich Meyer zu Hücker, Detmold) mit einem Ergebnis von 8,76. Hadria von Hadrian wurde mit der Note 7,99 Zweite vor Havanna von Huckleberry-Marc (Z.: ZG Biegel, Harsewinkel). Bemerkenswert: Marc war dreimal als Muttervater der top platzierten Kaltblüter vertreten.

Bei der Feldprüfung im Landgestüt stellten sich in diesem Jahr insgesamt acht Hengste und dreizehn Stuten der Rassen Rheinisch-Deutsches und Schwarzwälder Kaltblut dem Urteil der Richter. Bewertet werden die Grundgangarten, die Zugmanier bei schweren Lasten, die Manier vor der Kutsche sowie die Arbeitseinstellung und der Charakter der drei- bis vierjährigen Pferde.

Heute endet zudem die Prüfung für Haflingerhengste im NRW Landgestüt. Die Kandidaten mussten sich zwei Tage lang unter dem Sattel, im Springen und vor dem Wagen beweisen.

Archiv

Alte Meldungen aus der Rubrik "Zuchtnews"

mehr