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Kaltblut-Siegerhengst ist ein Sohn des Nikolaus

Ein Sohn des Nikolaus ist neuer NRW-Siegerhengst der Rheinisch-Deutschen Kaltblüter und wird NRW-Landbeschäler. (Foto: Dr. J. Wiedemann)

 Die Zuchtstätte Rolf Ovenhausen aus Bad Driburg stellte den Siegerhengst der 17. NRW-Hauptkörung für Kaltbluthengste. Der 1,67 m große Rheinisch-Deutsche Kaltbluthengst ist ein Sohn des Nikolaus aus einer Verbandsprämienstute von Marc. Er setzte sich bereits auf dem Pflaster gut in Szene und überzeugte im Freilaufen und im Schritt an der Hand. Der Fuchs mit noch sehr jugendlicher Typausprägung wurde noch an Ort und Stelle vom Landgestüt Warendorf angekauft und wird NRW-Landbeschäler. Das Warendorfer Landgestüt kaufte ebenso einen gekörten Sohn des Hopper aus der Zuchtstätte ZG Biegel in Harsewinkel. Das Landgestüt Redefin sicherte sich einen gekörten Sohn des Ursus von Haara aus der Zuchtstätte Faßbender in Kerpen. Im Landgestüt Celle wird zukünftig ein gekörter Sohn des Olympus von Wallwitz aus der Zucht von Peter Pfeilschmidt in Freiberg wirken. Heiner Priessen aus Kempen ist Züchter eines gekörten Sohns des Franzl, der vom Landgestüt Neustadt/Dosse angekauft wurde.
Insgesamt hatten sich acht Rheinisch-Deutsche Kaltblüter der Körkommission gestellt, sieben von ihnen wurden gekört. Aufgrund der kleinen Kollektion gab es in diesem Jahr allerdings keine Vergabe der Titel 1. und 2. Reservesieger. Ein Sohn des Luidor aus der Zuchstätte Schünemann in Goldbeck, der bereits  in Redefin gekört worden war, wurde von der NRW-Kommission anerkannt. Keiner der drei vorgestellten Schwarzwälder Kaltbluthengste wurde gekört.
Die Kaltblut-Körung wird gemeinschaftlich vom Westfälischen Pferdestammbuch und vom Rheinischen Pferdestammbuch veranstaltet.

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