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Veranlagungstest zukünftig dreitägig

Die Veranlagungsprüfung für Hengste ist ab 2023 generell dreitägig. Foto: T. Hartwig

 Anfang November haben sich die Reitpferde betreuenden Zuchtverbände zu den bislang gesammelten Erfahrungen mit der Verkürzung der Veranlagungsprüfung ausgetauscht. Hintergrund war das in 2022 durchgeführte Pilotprojekt zur Überprüfung der Möglichkeit einer Verkürzung der bisher 14-tägigen Veranlagungsprüfung auf drei Tage. Zudem wurde die Frage diskutiert, ob die vorläufige Eintragung von dreijährigen Hengsten in das Hengstbuch I zukünftig auch ohne abgelegte Veranlagungsprüfung möglich sein soll.

Über diese Fragen wurde nun vom Beirat Zucht der Reitpferde betreuenden Zuchtverbände abgestimmt. Die Abstimmung ergab, dass die Veranlagungsprüfungen ab 2023 ausnahmslos dreitägig durchgeführt werden.

Der Antrag, dass dreijährige Hengste zukünftig auch bereits ohne abgelegte Veranlagungsprüfung in das Hengstbuch I eingetragen werden können, fand keine einfache Mehrheit. Insofern bleibt es bei der gemeinsamen ZVO-Bestimmung aller Reitpferdezuchtverbände, wonach dreijährige Hengste weiterhin erst dann vorläufig in das Hengstbuch I eingetragen werden können, wenn sie eine Veranlagungsprüfung abgelegt haben.

Nachkommen eines gekörten, aber ungeprüften Hengstes erhalten damit weiterhin einen Abstammungsnachweis II, wenn deren Vater zum Zeitpunkt der Passausstellung nicht die Eintragungsbedingungen in das Hengstbuch I erfüllt.

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