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Fusion Rheinland + Hannover geplatzt

 Bei der gestrigen außerordentlichen Mitgliederversammlung des Rheinischen  Pferdestammbuchs ist die geplante Fusion zwischen Rheinland und Hannover geplatzt!
Der Verschmelzungsentwurf fand keine Mehrheit, zuwenige der stimmberechtigten Mitglieder stimmten den Fusionsplänen zu.
Die Entwürfe des Verschmelzungsvertrages hatten seit Ende August 2014 in der Geschäftsstelle des Verbandes in Wickrath zur Einsichtnahme für die Mitglieder ausgelegen. Geplant war die Abspaltung der Abteilung A (rheinisches Reitpferd) vom Rheinischen Pferdestammbuch und sodann die Aufnahme durch den Hannoveraner Verband. Damit wären das betreffende Stutbuch der Abteilung A und die Mitgliedschaften der Züchter des rheinischen Reitpferdes auf den Hannoveraner Verband e.V. übergegangen. Die Mitglieder wären zeitgleich auch Mitglieder in dem vom Hannoveraner Verband e.V. zu gründenden Bezirksverband NRW geworden. Die Umsetzung wäre durch den Abschluss eines Abspaltungs- und Verschmelzungsvertrages zwischen den beteiligten Zuchtverbänden erfolgt.

Die Entscheidung der rheinischen Züchter, dem nicht zuzustimmen, kam sowohl für den Vorsitzenden des Rheinischen Pferdestammbuches, Theodor Leuchten, als auch für Dr. Werner Schade als Geschäftsführer des Hannoveraner Verbandes sehr überraschend. Leuchten sprach von "massiver Enttäuschung" und einem Verband, der "vor die Wand fährt".  In keiner der zurücklegenden Informationsveranstaltungen der Verbände hatte sich ein solches Ergebnis erahnen lassen können. Offen ist, wie es für das Rheinland nun weitergeht.

 

 

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